Test: Die besten Scanner (2024)

In Büros sind Scanner schon lange etabliert und auch Archive arbeiten zum Schutz alter Papiere meist nur noch mit Scans. Aberauch für den Heimgebrauch werden Scanner immer interessanter, schließlich muss man inzwischen sogar die Steuererklärung digital abliefern. Da macht es Sinn, sämtlicheRechnungen und Belege zu scannen und digital zu archivieren– der berüchtigte Schuhkarton vollerBelege gehört dann endlich der Vergangenheit an.

Aber nicht nur Dokumente und Rechnungen, auch Fotos, Negative, Dias oder Seiten aus einem Buch lassen sich unter anderem als PDF oder JPG auf dem Computer speichern, weiter verarbeiten und archivieren.

Der beste Laser­drucker für Zuhause

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Die meisten Scanner begnügen sich dabei nicht nur damit, ein Bild der Vorlage zu erstellen, sondern erkennen auch den Text und speichern ihn als für den Computer lesbare und vom Anwender editierbare Version ab. OCR ist dafür das Zauberkürzel, das für »Optical Character Recognition« steht, also »optische Buchstabenerkennung oder auch Texterkennung. Manche Scanner erledigen diese rechenintensive Aufgabe direkt im Gerät, zumeist übernimmt aber der angeschlossene Computer diese Aufgabe.

Wir haben insgesamt 31 Scanner der verschiedensten Bauformen getestet. Die Preisspanne der getesteten Geräte ist mit unter 100 bis über 1.000 Euro sehr groß. Vor allem spezialisierte Dokumentenscanner für Firmen sind sehr teuer, reine Flachbettscanner bekommt man dagegen schon für wenig Geld.

Bei der Wahl des richtigen Scanners kommt es also sehr darauf an, für was Sie den Scanner überwiegend einsetzen möchten. Entsprechend haben wir vier Testsieger gekürt.

Kurzübersicht

Testsieger

Fujitsu ScanSnap iX1600

Der iX1600 zeigte im Test kaum Schwächen, dazu gibt es eine tolle Software und auf Wunsch kann jetzt auch der ScanSnap Manager des Vorgänger genutzt werden.

Test: Die besten Scanner (2)

Vollständiger Preisvergleich

Der Fujitsu ScanSnap iX1600 ist der beste spezialisierte Dokumenten­scanner für das Home-Office und kleinere Arbeitsgruppen. Er arbeitet auch dicke Vorlagen­stapel zügig ab, kommt mit den unterschiedlichsten Formaten und Papierstärken zurecht und ist dank der Software des Herstellers sehr einfach zu benutzen – wahlweise am großen Touchscreen oder am Computer an bis zu vier Arbeitsplätzen. Automatische Farbmodus- und Formaterkennung, Drehung/Ausrichtung, Texterkennung – in allen diesen Kerndisziplinen kann der kompakte Scanner glänzen.

Flachbettscanner

Canon Lide 400

Mit dem Lide 400 hat Canon einen guten Flachbettscanner im Angebot, der nicht viel kostet. Die Software hat gegenüber dem Lide 220 große Fortschritte gemacht und bietet nun auch eine brauchbare Texterkennung.

Test: Die besten Scanner (3)

Vollständiger Preisvergleich

Der Canon Lide 400 ist der beste Flachbettscanner zum Digitalisieren von Fotos und Bildern. Er bietet eine weitestgehend farbrichtige Darstellung, einen guten Dynamikumfang sowie eine hohe Auflösung. Dabei ist er sehr preisgünstig und macht auch bei der Texterkennung eine gute Figur. Zum Scannen von Dokumenten ist er viel besser geeignet als der technisch weitgehend identische Vorgänger, was aber an der verbesserten Software liegt.

Mobil

Fujitsu ScanSnap iX100

Mit Akku und WLAN – der ScanSnap iX100 ist auch ohne Duplex der perfekte Scanner für unterwegs.

Test: Die besten Scanner (4)

Vollständiger Preisvergleich

Der Fujitsu ScanSnap iX100 ist extrem klein und wiegt nur einige hundert Gramm. Trotzdem scannt der mobile Scanner nicht schlechter als die anderen Geräte im Test. Für alle, die auch unterwegs einen Scanner brauchen oder nicht viel Platz haben, ist er bestens geeignet – auch dank WLAN und Akkubetrieb.

Vergleichstabelle

Testsieger

Test: Die besten Scanner (5)

Fujitsu ScanSnap iX1600

Flachbettscanner

Test: Die besten Scanner (6)

Canon Lide 400

Mobil

Test: Die besten Scanner (7)

Fujitsu ScanSnap iX100

Test: Die besten Scanner (8)

Canon imageFORMULA R40

Test: Die besten Scanner (9)

Avision MetaMobile 20

Test: Die besten Scanner (10)

Fujitsu ScanSnap iX1300

Test: Die besten Scanner (11)

Fujitsu ScanSnap iX1400

Test: Die besten Scanner (12)

Fujitsu fi-7160

Test: Die besten Scanner (13)

Fujitsu fi-7300NX

Test: Die besten Scanner (14)

Fujitsu ScanSnap iX1500

Test: Die besten Scanner (15)

Epson DS-C490

Test: Die besten Scanner (16)

Brother DS-640

Test: Die besten Scanner (17)

Epson WorkForce DS-410

Test: Die besten Scanner (18)

Avision AD370

Test: Die besten Scanner (19)

Brother ADS-2200

Test: Die besten Scanner (20)

Canon imageFORMULA R10

Test: Die besten Scanner (21)

Brother ADS-1700W

Test: Die besten Scanner (22)

Epson WorkForce ES-50

Test: Die besten Scanner (23)

Epson WorkForce DS-310

Test: Die besten Scanner (24)

Epson Perfection V600 Photo

Test: Die besten Scanner (25)

Brother DS-620

Test: Die besten Scanner (26)

Canon DR-C225W

Test: Die besten Scanner (27)

HP ScanJet Pro N4000 snw1

Test: Die besten Scanner (28)

Epson Perfection V39

Test: Die besten Scanner (29)

Epson WorkForce DS-1660W

Test: Die besten Scanner (30)

Epson WorkForce DS-1630

Testsieger

Fujitsu ScanSnap iX1600

Test: Die besten Scanner (31)

  • Sehr schneller Scan
  • Verarbeitet so gut wie alle Vorlagen
  • Sehr gute Texterkennung
  • Mächtige, aber intuitiv zu bedienende Software
  • Keine TWAIN/ISIS/WIA-Unterstützung
  • Kein Ethernet/LAN
  • Kein direktes Scannen ins Netzwerk
  • Scannen in die Cloud nur mit ScanSnap-Konto und über ScanSnap-Server möglich

Flachbettscanner

Canon Lide 400

Test: Die besten Scanner (32)

  • Sehr günstig
  • Sehr schöne Foto-Scans
  • Gute Texterkennung
  • Stromversorgung per USB-Kabel
  • Benutzerfreundliche Software
  • Plastikbomber
  • Nur USB
  • Tasten unergonomisch und wackelig

Mobil

Fujitsu ScanSnap iX100

Test: Die besten Scanner (33)

  • Dank WLAN und Akku extrem mobil
  • Gute Texterkennung
  • WLAN einfach eingerichtet
  • Schneller Scan
  • Keine TWAIN/ISIS/WIA-Unterstützung
  • Kein Duplex-Scan

Canon imageFORMULA R40

Test: Die besten Scanner (34)

  • Leise
  • Sichere Papierführung
  • Gutes Tempo
  • Sehr gutes OCR
  • Funktionsreiche Software
  • Fotoscans zu dunkel
  • Nur USB

Avision MetaMobile 20

Test: Die besten Scanner (35)

  • Duplexscan
  • Sehr gutes OCR
  • Mobil durch Akku, WLAN und SD-Karte
  • Ausgezeichnete Scanqualität auch bei Fotos
  • Nicht für technisch Unbedarfte geeignet
  • Artefakt beim Foto-Scan
  • WLAN nur für Datenübertragung

Fujitsu ScanSnap iX1300

Test: Die besten Scanner (36)

  • Sehr kompakt
  • Mächtige, aber intuitiv zu bedienende Software
  • Sehr schneller Scan
  • U-förmige Papierführung
  • Kein Display
  • Keine TWAIN/ISIS/WIA-Unterstützung
  • Scannen in die Cloud nur mit ScanSnap-Konto und über ScanSnap-Server möglich
  • ADF nur für 20 Blatt

Fujitsu ScanSnap iX1400

Test: Die besten Scanner (37)

  • Sehr schneller Scan
  • Verarbeitet so gut wie alle Vorlagen
  • Sehr gute Texterkennung
  • Mächtige, aber intuitiv zu bedienende Software
  • Kein Display
  • Keine TWAIN/ISIS/WIA-Unterstützung
  • Nur USB
  • Kein direktes Scannen in Netzwerk/Cloud

Fujitsu fi-7160

Test: Die besten Scanner (38)

  • Sehr schnelle Scans
  • Souveräne Transportmechanik
  • Umfangreiche Verwaltungsmöglichkeiten für hohes Scanaufkommen
  • Sehr guter Fotoscan
  • Display suboptimal ablesbar
  • Teuer
  • Für mehrere Arbeitsplätze ungeeignet
  • Nur USB

Fujitsu fi-7300NX

Test: Die besten Scanner (39)

  • Sehr schnelle Scans
  • Souveräne Transportmechanik
  • Riesiges Touch-Farbdisplay
  • Server-Software für bis zu 1.000 Scanner
  • Zentrale Konfiguration und Rechteverwaltung für dezentrale Arbeitsgruppen
  • WLAN-Probleme
  • Sehr teuer
  • Realtiv groß und schwer

Fujitsu ScanSnap iX1500

Test: Die besten Scanner (40)

  • Sehr Schneller Scan
  • Verarbeitet so gut wie alle Vorlagen
  • Sehr gute Texterkennung
  • Mächtige, aber intuitiv zu bedienende Software
  • Keine TWAIN/ISIS/WIA-Unterstützung
  • Kein Ethernet/LAN
  • Kein direktes Scannen ins Netzwerk
  • Scannen in die Cloud nur mit ScanSnap-Konto und über ScanSnap-Server möglich

Epson DS-C490

Test: Die besten Scanner (41)

  • Sehr kleine Stellfläche …
  • … durch U-förmige Papierführung
  • Sehr gutes OCR
  • Sehr schnell für die Bauart
  • Dickere Medien werden vorne ausgegeben
  • Zu teuer für das Gebotene
  • Papierkapazität nur 20 Blatt
  • Nur USB

Brother DS-640

Test: Die besten Scanner (42)

  • Kompakt und leicht
  • USB 3.0
  • Sehr Günstig
  • Hervorragende Texterkennung
  • Gute Scanqualität
  • Kein Akku
  • Kein WLAN / Wi-Fi Direct
  • Papier wird nicht immer gerade eingezogen

Epson WorkForce DS-410

Test: Die besten Scanner (43)

  • Kompakt
  • Gute Texterkennung
  • Ausgereifte Software
  • Großer Funktionsumfang
  • Kein Display
  • Foto-Scans viel zu dunkel
  • Nur USB, daher nur für Einzelarbeitsplätze geeignet

Avision AD370

Test: Die besten Scanner (44)

  • Überlegene Transportmechanik
  • Verarbeitet so gut wie alle Vorlagen bis 242 x 356 mm und 413g/m²
  • Sehr schnell
  • Flexibel einstellbare Ablage
  • Einzug für 100 Blatt
  • Viele fehlerhafte Scans
  • Keins der drei Scanprogramme hat einen umfassenden Funktionsumfang
  • Probleme mit Softwarefehlern und schlecht vorkonfigurierten Profilen
  • Hakelige Bedienung am Gerät
  • Nur USB

Brother ADS-2200

Test: Die besten Scanner (45)

  • Sehr schneller Scan
  • Verarbeitet auch kleine, dicke und sperrige Vorlagen
  • Gute Texterkennung
  • Touchscreen
  • Scannen auf USB-Stick
  • Nur USB

Canon imageFORMULA R10

Test: Die besten Scanner (46)

  • Kompakt und leicht
  • Sehr unklomplizierte Bedienung
  • Gutes OCR
  • Keine externe Stromversorgung nötig
  • Keine TWAIN/WIA-Unterstützung
  • Langsam
  • Nur USB
  • Etwas unzuverlässiger Einzug

Brother ADS-1700W

Test: Die besten Scanner (47)

  • Scans schief mit Artefakten an den Rändern
  • ADF nur für 20 Blatt
  • Suboptimale Scanqualität

Epson WorkForce ES-50

Test: Die besten Scanner (48)

  • Günstig
  • Kompakt und sehr leicht
  • Gute Software
  • Keine TWAIN/ISIS/WIA-Unterstützung
  • Kein Duplex-Scan
  • Einzelblatteinzug gewöhnungs­bedürftig

Epson WorkForce DS-310

Test: Die besten Scanner (49)

  • Schnell für mobilen Scanner
  • Einzug für 20 Blätter
  • Stromversorgung über Netz oder USB
  • Gute Software
  • Gute Texterkennung
  • Einzug bewältigt keine 20 Blätter
  • Bei Versorgung über USB oder Akkubetrieb sehr langsam

Epson Perfection V600 Photo

Test: Die besten Scanner (50)

  • Sehr hohe Auflösung
  • Perfekte Foto-Scans
  • Scannt Filmstreifen, Dias, Mittelformat
  • (Zu) viele Software-Beigaben
  • Scanfläche nicht sauber justiert
  • Nur USB 2.0
  • Durchlichteinheit nur in der Mitte
  • Rahmen wirken fragil
  • Sehr langsam bei hohen Auflösungen

Brother DS-620

Test: Die besten Scanner (51)

  • Schneller Scan
  • Stromversorgung über USB-Kabel
  • Vergleichsweise umständlich zu nutzen
  • Nur USB

Canon DR-C225W

Test: Die besten Scanner (52)

  • Schneller Scan
  • Verarbeitet auch kleine, dicke und sperrige Vorlagen
  • Gute Texterkennung
  • WLAN etwas schwierig einzurichten
  • Kapazität Papierzufuhr nur 30 Blatt

HP ScanJet Pro N4000 snw1

Test: Die besten Scanner (53)

  • Touch-Display
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • Gutes Scantempo
  • Übersichtliche Software mit vielen Funktionen
  • Einzug könnte zuverlässiger sein
  • Langsame Datenübertragung über WLAN
  • Schlechte Texterkennung, mit I.R.I.S. besser
  • Fehlerbehaftete Software

Epson Perfection V39

Test: Die besten Scanner (54)

  • Guter Fotoscan
  • Stromversorgung per USB-Kabel
  • Keine gute Texterkennung
  • Langsamer Scan
  • Nur USB

Epson WorkForce DS-1660W

Test: Die besten Scanner (55)

  • Gute Software
  • Gute Texterkennung
  • Vielseitig
  • Muss Papier für Duplexscan wenden
  • Wählerischer, unzuverlässiger Einzug
  • Nimmt viel Stellfläche ein

Epson WorkForce DS-1630

Test: Die besten Scanner (56)

  • Gute Software
  • Gute Texterkennung
  • Vielseitig
  • Muss Papier für Duplexscan wenden
  • Wählerischer, unzuverlässiger Einzug
  • Nimmt viel Stellfläche ein
  • Nur USB

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Einfaches Digitalisieren: Scanner im Test

Bei Flachbettscannerm wird die Vorlage mit der bedruckten Seite nach unten auf eine Glasauflage gelegt und der Deckel geschlossen. Anschließend fährt die Scan-Einheit die Vorlage von oben bis unten ab und erfasst diese durch das Glas.

Test: Die besten Scanner (57)

Flachbettscanner haben den Vorteil, dass sie meist eine sehr hohe Auflösung bieten, was vor allem beim Scannen von Fotos und Bildern wichtig ist. Auch bieten sie die Möglichkeit, eine Buchseite oder andere dicke Vorlagen sowie manchmal sogar Negative und Dias zu scannen. Der Nachteil allerdings: Es lässt sich immer nur eine Seite auf einmal einscannen. Wer einen Stapel von Blättern digitalisieren möchte, muss jede Seite einzeln auf das Glas legen und nach dem Scan herausnehmen – das kann ganz schön nerven.

Für jede Anwendung der richtige Scanner

Das machen so genannte Dokumenten- oder Einzugscanner besser. Sie verarbeiten auch dicke Papierstapel mit bis zu 100 Blättern (Avision AD370, sonst 50 bis 80 Blatt) in einem Rutsch – und das sogar beidseitig. Dazu führen sie den Stapel Blatt für Blatt mit Hilfe von Walzen an den Scan-Zeilen vorbei. Das geht recht zügig, weil die Auflösung bei diesen Modellen nicht besonders hoch ist -eigentlich sind es immer 600 dpi (Dots per Inch). Für Textdokumente genügen 200 (Industriestandard) bis 300 dpi völlig, und auch ein Fotoscan mit sehr ordentlicher Auflösung ist so kein Problem.

Es gibt auch Scanner, die die beiden Kategorien miteinander kombinieren. So hat etwa der Flachbettscanner HP Scanjet Pro 2500f1 auf dem Deckel einen Einzug, der bis zu 50 Blätter fasst und sie nacheinander scannt. Wer die Vorteile aus beiden Kategorien nutzen möchte, wählt einen solchen Kombi- oder auch Allround-Scanner.

Test: Die besten Scanner (58)

Mobile Scanner sind kompakt und schmal und funktionieren dank WLAN und integriertem Akku teilweise sogar ganz ohne Kabel. Das ist perfekt für Außendienstmitarbeiter oder andere Geschäftsleute, die viel auf Reisen sind, dabei aber einen Scanner benötigen. Diese Geräte wiegen nur einige hundert Gramm und passen noch in viele Notebooktaschen.

Aber auch wer zuhause nicht ein großes Gerät auf dem Schreibtisch stehen haben will und nur gelegentlich scannt, ist mit so einem kompakten Gerät gut bedient. In Sachen Qualität können die Kleinen durchaus mit den Großen mithalten. Allerdings muss man hier (mit einer Ausnahme im Test) jedes Blatt einzeln in den Scan-Schlitz einführen, was etwas Geschicklichkeit und eine ruhige Hand erfordert.

Scan-Auflösung und OCR-Software

Beim Kauf eines Scanners sollte man vor allem auf folgende Dinge achten: Die maximale optische Auflösung ist gerade bei Foto-, Film- und Diascannern mit ihren kleinen Vorlagen wichtig. Bei Dokumentenscannern und Allroundern mit automatischem Vorlageneinzug spielen die Scangeschwindigkeit und Qualität der Transportmechanik eine entscheidende Rolle.

Generell steht natürlich immer die die Benutzerfreundlichkeit der Software im Vordergrund. Denn für die meisten Nutzer ist ein Scanner nur so praktisch wie die mitgelieferten Tools, die die eingescannte Vorlagen entgegennehmen, zusammenführen, bearbeiten und beispielsweise in einer Datei auf der Festplatte, einem Netzlaufwerk oder in der Cloud ablegen. Ist es nämlich zu umständlich, mal eben ein paar Seiten in ein PDF zu konvertieren, lässt man es schnell bleiben und aus dem guten Vorsatz, das Büro papierlos zu machen, wird nichts.

Test: Die besten Scanner (59)

Zum Glück bemühen sich die Hersteller, einem durch die Software so viele Arbeitsschritte wie möglich abzunehmen. So lässt sich ein Stapel Papier immer mit nur einem Tastendruck komplett digitalisieren und als Datei abspeichern, zumindest im Falle von Dokumentenscannern. Dazu kann der Nutzer vorher ein Scanprofil und einen Workflow mit den einzelnen Arbeitsschritten festlegen – oder er übernimmt die zumeist sinnvollen Standardeinstellungen. Auch bei der Konfiguration spielt eine benutzerfreundliche Oberfläche eine große Rolle.

OCR macht aus gescannten Dokumenten durchsuchbare Dateien

Beim Scannen von Dokumenten kommt es dabei vor allem auch auf die OCR-Software an. OCR steht für Optical Character Recognition und sorgt dafür, dass gescannter Text nicht einfach nur als Bild gespeichert wird, sondern auch als Text. Das ist im Büro äußerst hilfreich, denn so kann man nicht nur Text aus den Dokumenten kopieren, sondern man Dokumente auch nach ihrem Inhalt durchsuchen und so leichter wiederfinden.

Gerade bei Dokumentenscannern kommt es darauf an, dass schief oder falsch herum eingelegte Vorlagen zuverlässig korrekt freigestellt, automatisch gedreht und gerade ausgerichtet werden. Außerdem sollte die Möglichkeit bestehen, dass leere Seiten ignoriert werden und die erzeugte Datei nicht unnötig aufblähen bzw. deren Lesbarkeit verschlechtern. Reine Textdokumente ergeben die kleinsten Dateien, wenn man den Scanner auf schwarz-weiß stellt. Die Textdarstellung lässt hier oft etwas zu wünschen übrig, weil Grautöne an den Rändern der Buchstaben entweder schwarz oder weiß dargestellt werden, aber bereits ein Scan mit 256 Graustufen benötigt erheblich mehr Speicherplatz und selten auch eine längere Scanzeit.

Je höher die optische Auflösung ist, desto mehr Bildpunkte erfasst der Scanner von der Vorlage und desto höher ist die Qualität des Scans. Bei Fotos sollte man nicht unter 300 dpi gehen, 600 dpi sind besser. Je höher die Auflösung, desto größer wird die Datei. Es gilt also, einen Kompromiss aus Auflösung und Dateigröße zu finden.

Was man mit dem Scan machen möchte, beeinflusst ebenfalls die Wahl der Auflösung. Möchte man etwa Negative digitalisieren, was mit einigen Flachbettscannern im Test möglich ist, sollte man eine Auflösung von 1.200 dpi oder mehr und eine Farbtiefe von nicht weniger als 24 Bit wählen. Denn in der Regel möchte man diese Scans noch nachbearbeiten. Und je höher die Auflösung und Farbtiefe ist, desto mehr Bildinformationen stecken im Scan und desto besser lässt er sich bearbeiten. Hier ist es auch wichtig, darauf zu achten, die JPEG-Komprimierung möglichst gering einzustellen.

Sollen regelmäßig Dias oder Bilder gescannt werden, sollte der Scanner auch einen ausreichend großen Dynamikumfang abbilden können, damit keine Details besonders in dunklen Bildbereichen verloren gehen. Wichtig ist hier auch, dass die Farben an einem kalibrierten und profilierten Monitor möglichst genauso aussehen wie auf der Vorlage, wobei sich Farbstiche in der Regel oft nachträglich beseitigen lassen.

Unser Favorit

Testsieger

Fujitsu ScanSnap iX1600

Der iX1600 zeigte im Test kaum Schwächen, dazu gibt es eine tolle Software und auf Wunsch kann jetzt auch der ScanSnap Manager des Vorgänger genutzt werden.

Test: Die besten Scanner (60)

Vollständiger Preisvergleich

DerFujitsu ScanSnap iX1600 ist der Nach-Nachfolger des bewährten iX500 und löst bei uns seinen direkten Vorgänger iX1500 als besten Dokumentenscanner ab. Der iX500 ist kaum noch erhältlich, und die restlichen Exemplare werden zu saftigen Preisen angeboten. Preislich lag der kompakte, wahlweise in mattem Weiß oder Schwarz gehaltene Scanner im Bereich von 420 Euro und kostet somit in etwa so viel, wie der Vorgänger ursprünglich gekostet hat.

Hier bekommt man ein rundes Gerät mit der für Dokumentenscanner üblichen maximalen Auflösung von 600 dpi, das sich durch Vielseitigkeit, ein ordentliches Tempo, hervorragende Scan-Leistungen und ein konsequent auf Einfachheit und lernende Automatikfunktionen getrimmtes Bedienkonzept auszeichnet. Dank des großzügigen, übersichtlichen Touch-Displays können grundlegende Einstellungen und die Auswahl von bis zu fünf Scanprofilen (iX1500: vier Profile) bzw. Workflows jetzt auch direkt am Gerät vorgenommen werden, was gerade für Teams eine große Erleichterung darstellt.

1 von 5

Test: Die besten Scanner (61)
Test: Die besten Scanner (62)
Test: Die besten Scanner (63)
Test: Die besten Scanner (64)
Test: Die besten Scanner (65)

Für uns liefert der iX1600 das beste Gesamtpaket aus Hard- und Software. Mitgeliefert wird neben ScanSnap Home mit Lizenzen für vier Arbeitsplätze ein Abbyy-FineReader-Plugin für ScanSnap (vier Lizenzen), das benötigt wird, um direkt in MS-Office-Anwendungen wie Word scannen zu können, sowie einen Lizenz für Power PDF von Kofax. Beim iX1500 sieht das genauso aus. Der Hersteller empfiehlt den iX1600 für den Heimgebrauch, kleinere Teams und Selbstständige.

Direkten Anschluss an einen Computer findet der Scanner über USB 3.2 Gen1x1, was USB 3.0 entspricht. Ins Netzwerk lässt er sich über WLAN (b, g, n, nur 2,4 GHz) einbinden, was mithilfe von WPS schnell und problemlos erledigt ist. Ethernet fehlt hingegen. Für die Nutzung mit Tablett oder Smartphone spendiert Fujitsu seinem Verkaufsschlager einen Ad-hoc-Modus (Wi-Fi Direct) und gelungene Apps für Android und iOS, mit denen sich direkt aufs Gadget scannen lässt.

Mit ScanSnap Home oder ScanSnap Manager nutzbar

Der ScanSnap iX1500 und der iX1600 wurden gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert, was eingefleischte Nutzer des iX500 aber teilweise anders sehen bzw. gesehen haben dürften. Vor dem Update von ScanSnap Home auf Version 1.8 (Update April 2021: 2.0.31.1, aktuellste Firmware zum Testzeitpunkt: 0U00) konnte man die Fujitsu-iX-Scanner nur mit dem neueren und bei Amazon viel kritisierten ScanSnap Home betreiben. Das ist allerdings seit den kritischen Bewertungen deutlich verbessert worden. Die berichteten Bugs vorheriger Versionen sind im Rahmen unserer Test-Updates nicht aufgetreten.

Für viele Interessenten ist es trotzdem eine gute Nachricht, dass der iX1600 und der iX1500 sich inzwischen auch mit dem bewährten ScanSnap Manager nutzen lassen. Das ist die alte Software, mit der der iX500 genutzt wird und die sich einige Amazon-Rezensenten dringend auch für den Nachfolger wünschen. Wer den ScanSnap Manager mit dem iX1600 nutzen will, dem müssen wir dazu nichts erklären, weshalb wir nicht näher auf das Programm eingehen. Gegenstand unseres Tests ist das beigefügte ScanSnap Home.

Auf Wunsch identifiziert der ScanSnap iX1600 die Vorlage automatisch als einen der folgenden vier Typen: »Dokumente«, »Visitenkarten«, »Quittungen« oder »Fotos« und speichert den Scan in einem entsprechenden Unterordner ab – das klappt auch in der Cloud. Zusätzlich kann man die Software per OCR automatisch einen Dateinamen aus dem Dokument generieren lassen, was oft erstaunlich gut, aber natürlich nicht immer funktioniert.

Wie gut die Software beim Einscannen von Visitenkarten und Quittungen Kontaktdaten und Rechnungsbeträge erkennt und extrahiert, ist auch stark vom Layout der Vorlage abhängig. Unser Tipp: Vollständig verlassen sollte man sich darauf nicht.

Im übersichtlichen ScanSnap Home werden alle gescannten Unterlagen zunächst automatisch sortiert und aufbereitet. Hier kann man die Dokumente nach dem Scannen komfortabel sichten, suchen, umsortieren, umbenennen, weiter beschriften sowie mit Tags versehen.

Außerdem kann man hier die sinnvoll konfigurierten Scanprofile und Workflow-Einstellungen hinter den verschiedenen Soft-Buttons auf dem Display ändern, Buttons umbenennen oder neue Buttons mit neuen Profilen und Workflows aus einer Anzahl an Vorlagen erstellen und anpassen.

Ein iX1600 kann an bis zu vier ScanSnap-Home-Installationen, also vier Computern (PC/Mac oder gemischt), gleichzeitig angemeldet und betrieben werden. Jeder Nutzer kann aus seinem ScanSnap Home heraus Buttons erstellen, die zur besseren Unterscheidbarkeit auf dem Scanner-Display in verschiedenen Farben dargestellt werden, wobei jedem Nutzer eine Farbe zugeordnet ist.

So lässt sich mit nur einem Tastendruck beispielsweise ein durchsuchbares Schwarz-Weiß-PDF mit »normaler« (dazu unten mehr) Auflösung erstellen und an eine E-Mail anhängen oder in die Cloud oder ein MS-Office-Programm scannen – praktisch für die tägliche Verarbeitung zahlreicher Dokumente. Zur Konfiguration der Tasten spiegelt ScanSnap Home quasi die Display-Anzeige am Scanner auf den Bildschirm des Computers, was die Bedienung weiter vereinfacht und vereinheitlicht.

Scan-Ergebnisse und OCR

Der iX1600 liefert nicht nur bei jeder Art von Vorlagen optisch saubere Scans ab, die Ergebnisse werden auch perfekt aufbereitet: Zuschaltbare Features wie automatische Formaterkennung, Drehung und gerade Ausrichtung haben in unserem Test zuverlässig funktioniert. Auch die interne Texterkennung macht kaum Fehler. Selbst Weiß auf Schwarz und kleiner Text (8 Punkte, Arial und Times New Roman) werden zuverlässig erkannt. Bei weißem 8-Punkte-Text auf schwarzem Hintergrund gab es dann aber doch einige Fehler – sehr oft dürfte ein Scanner aber auch nicht vor eine solche randständige Aufgabe gestellt werden.

Fujitsu setzt auf einen kompakten CIS-Sensor

Sogar beim Foto-Scan liefert der iX1600 eine gute Qualität ab. In der Regel wird man einen Dokumentenscanner für diese Aufgabe zwar eher selten nutzen, aber das Testbild wurde abgesehen von einem dezenten Magentastich und der für Dokumentenscanner typischen fehlenden Details in sehr dunklen Bildbereichen gut erfasst. Mit aufwändigeren CCD-Sensoren statt der verbauten CIS-Sensoren wäre hier vielleicht noch bessere Ergebnisse möglich gewesen.

Test: Die besten Scanner (74)

Scantempo und Dokumenteinzug

Den Vorlagenstapel mit 50 Duplex-Seiten verarbeitet der Einzug sehr flott innerhalb von einer Minute und 12 Sekunden (nur Scannen), der Vorgänger iX1500 benötigt dafür noch ebenfalls gute 1:34 Minuten, der rasante Avision AD370 hingegen nur 42 Sekunden. Für die stapelweise Verarbeitung von Visitenkarten und Quittungen bringt der iX1600 einen aufsteckbaren Aufsatz mit. Dokumente wie Verträge scannt er bis zu einer Länge von drei Metern.

Unproblematisch ist auch der Scan eines Stapels gemischter Vorlagen: Große und kleine Dokumente, verschiedene Papierstärken, Knicke und Falten im Blatt – all das ist dem iX1600 zumeist egal. Er verarbeitet auch „schwierige“ Vorlagen klaglos, erkennt dabei automatisch leere Seiten ebenso zuverlässig wie schiefe oder um 180 Grad gedrehte Dokumente und das Papierformat und bereitet das Ergebnis entsprechend auf. So ist man selbst mit einem Stapel ganz unterschiedlicher zu scannender Dokumente schnell durch.

Wer TWAIN, ISIS oder WIA nutzen will, für den ist der ScanSnap iX1600 nicht geeignet.

Vom Einzug her liegt der iX1600 auf Augenhöhe mit den erheblich teureren Profi-Modellen der Fujitsu-fi-Serie wie dem fi-7300 NX oder dem fi-7160 und muss sich nur dem Avision AD370 geschlagen geben, der mit seiner aufwändigen Transportmechanik noch mehr Dokumentenstärken verarbeiten kann und zudem laut Hersteller für bis zu 15.000 tägliche Scanvorgänge spezifiziert ist.

Praktisch finden wir, dass der iX1600 ebenso wie die meisten anderen Dokumentenscanner automatisch erkennt, wenn zwei Blätter gleichzeitig eingezogen werden – das ist allerdings in unserem Test so gut wie nie vorgekommen. Ein aufgeklebtes Post-it erkennt er zuverlässig, stoppt den Scan und fragt, was man tun möchte: Die Seite verwerfen und nochmals scannen oder die Seite behalten und mit dem nächsten Blatt im Stapel weitermachen – sehr benutzerfreundlich! Während Meldungen wie diese beim iX500 mangels Display nur am Computer ausgegeben wurden, kann man jetzt direkt am Gerät reagieren – gerade für Arbeitsgruppen ist das ein mehr als nützliches Feature.

Nachteile?

Der am meisten kritisierte Nachteil des Testsiegers ist die fehlende Möglichkeit, direkt und ohne Umwege über einen eingeschalteten Computer in einen freigegebenen Netzwerkordner scannen zu können.

Die verbreiteten Scanner-Schnittstellen TWAIN, ISIS und WIA unterstützt der Fujitsu ScanSnap iX1600 ebenso wie der iX1500 nicht. Über diese Schnittstellen können auch Drittanbieter-Programme wie PDF-Reader, Photoshop oder Faxprogramme auf die Funktionen eines Scanners zugreifen. Beim iX1600 muss man immer den Umweg über die Software des Herstellers gehen. Das ist im Hinblick auf die (inzwischen) sehr ausgereifte ScanSnap Home einerseits konsequent, stellt andererseits aber natürlich eine Einschränkung dar.

Ebenfalls nicht jedermanns Sache: Direkt in die Wunsch-Cloud scannt ScanSnap Home nicht, stattdessen muss man einen Umweg über die quasi als Relaisstation dienende Fujitsu ScanSnap-Cloud nehmen, was wiederum ein ScanSnap-Konto erfordert. Das ist beim ScanSnap Manager auch nicht anders. Der Vorteil bei der Sache ist, dass hier tatsächlich »direkt« und ohne Umweg über einen Computer in die Cloud gescannt werden kann.

Nutzer, die das etwa aus Datenschutzgründen nicht möchten, können sich sehr einfach behelfen, indem sie in mit der Wunsch-Cloud synchronisierte Ordner scannen, wofür aber wiederum ein Computer erforderlich ist und eine stationäre Datei erzeugt wird.

Fujitsu ScanSnap iX1600 im Testspiegel

PCMag hatte den iX1600 im Januar 2021 im Test und kommt zu einem sehr positiven Fazit: Der ScanSnap sei ein kompakter, schneller, genauer und einfach zu benutzender Dokumentenscanner für den Heimgebrauch und das kleine Büro. Gelobt wird die genaue Texterkennung, die starke Software sowie die Anschlussmöglichkeiten.

Weitere aussagekräftige Tests zum Fujitsu ScanSnap iX1600 haben wir noch nicht gefunden, tragen diese aber ggf. nach. Die folgenden Tests beziehen sich noch auf den iX1500, die Ergebnisse können aber auf den iX1600 übertragen werden.

Das PC Magazin vergibt 93 von 100 Punkten und attestiert dem Fujitsu iX1500, ein sehr guter, digitaler Archivar für das Home-Office und kleinere Sekretariate zu sein. Er arbeite schnell und bringe alles mit, was für ein kleines digitales Archiv benötigt wird.

Mac Life benotet den Scanner mit 1,2 und hebt das schnelle Scannen, die sehr gute Testerkennung und die hervorragende Software hervor und kritisiert, dass die neu geschriebene Software (ScanSnap Home) noch nicht alle Funktionen der Vorversion (ScanSnap Manager) mitbringe.

Oliver Posselt von Caschys Blog hat sich den iX1500 ebenfalls genauer angesehen und zeigt sich im Test besonders begeistert von den Personalisierungsmöglichkeiten in Zusammenhang mit dem Touchscreen und der Fähigkeit des Scanners, unterschiedliche Dokumententypen in einem Durchgang zu scannen und diese dann automatisch in verschiedene Kategorien zu sortieren. Der zuverlässige Einzug wird ebenso gelobt wie die perfekte Verarbeitung der Dokumente sowie die automatische Benennung per OCR. ScanSnap Home sei mittlerweile zu einer erwachsenen und ausgereiften Software herangereift, was besonders im Vergleich zum »miesen« Mac-Client des iX500 gelte.

Wer auf das Display keinen Wert legt, weil beispielsweise ohnehin meistens derselbe Dokumententyp gescannt wird und sich mit einer USB-Anbindung begnügt, kann mit dem Fujitsu ScanSnap iX1400 etwas Geld sparen. Die Scangeschwindigkeit laut Hersteller hat sich beim iX1400 ebenso wie beim iX1600 gegenüber dem iX1500 von 30 auf 40 Seiten pro Minute (ipm) erhöht, was auf dem Papier zwar rund 30 Prozent sind, sich in der Praxis aber nicht so stark bemerkbar macht, wie man meinen könnte.

Alternativen

Flachbettscanner

Canon Lide 400

Mit dem Lide 400 hat Canon einen guten Flachbettscanner im Angebot, der nicht viel kostet. Die Software hat gegenüber dem Lide 220 große Fortschritte gemacht und bietet nun auch eine brauchbare Texterkennung.

Test: Die besten Scanner (75)

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Für einen ordentlichen Flachbettscanner muss man nicht viel Geld ausgeben. So ist unsere Empfehlung von Canon gleich der günstigste Scanner im gesamten Testfeld. Vor allem die Digitalisierung von Fotos erledigt der Canon Lide 400 vorbildlich. Schon in den Standardeinstellungen bringt er das Testbild nahezu originalgetreu auf den kalibrierten Bildschirm. Da muss man kaum noch was nachbearbeiten.

Die mitgelieferte Scan-Software IJ Scan Utility von Canon ist einfach zu bedienen, weil sie auf den ersten Blick eine sehr schlichte und übersichtliche Programmoberfläche bietet. Im Prinzip besteht sie nur aus Buttons für Scanprofile wie Fotos, Dokumente, OCR, Vollautomatik etc., die auf Knopfdruck gute Ergebnisse liefern. In den Einstellungen kann man die Profile für jeden Button und auch die unergonomisch an der Front des Scanners angebrachten und recht wackeligen Hardware-Tasten selbst anpassen. Genaueres ist den Screenshots unten zu entnehmen.

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Test: Die besten Scanner (76)
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Wer gerne im Detail Einstellungen vornehmen will, kann das auch im ebenfalls beiliegenden Programm ScanGear machen – hier bietet Canon Einige zusätzliche Bearbeitungsoptionen an. Dazu gibt es dann noch mit My Image Garden ein Organisationsprogramm und mit dem Quickmenü ein Tool, das in der Monitorecke wartend einen Schnellzugriff auf die wichtigsten Funktionen bietet. Das alles mag für den einen oder anderen allerdings etwas verwirrend sein. Hier wäre weniger vielleicht mehr.

Bei Fotos hat schon der ältere Lide 220 geglänzt, die integrierte Texterkennung ließ aber zu wünschen übrig. Auch saubere Dokumenten-Scans mit normalgroßer Schrift machten deutlich mehr Probleme als bei den anderen Modellen. Hier hat Canon durch Softwareupdates inzwischen für Abhilfe gesorgt. OCR-Aufgaben sind nicht unbedingt die Hauptdisziplin bei Flachbettscannern, aber der Lide 400 erledigt den Job bei Schwarz-Weiß-Scans mit 300 dpi sehr gut und erstellt durchsuchbare PDFs mit keinen oder wenigen Fehlern selbst bei sehr kleiner 8-Punkte-Schrift.

Bei 200 dpi gibt es hingegen Probleme mit kleinen Schriften und generell mit der Serifenschrift Times New Roman, das können andere Scanner besser. Andererseits sinkt die Erkennungsleistung bei weißer Schrift auf schwarzem Grund generell kaum ab – erstaunlich!

Für einen Flachbettscanner lassen sich Dokumente auch recht flott erfassen, weil der Lide 400 (nach einer kurzen Aufwärmphase) zum einen schnell scannt und zum anderen eine brauchbare Stapelverarbeitung mitbringt. Über die Tasten am Gerät lassen sich auch mehrere Vorlagen hintereinander scannen, bevor die Software daraus eine Datei erstellt. Nervig ist nur das manuelle Umdrehen bzw. Wechseln der Blätter, aber das liegt in der Natur eines Flachbettscanners ohne automatischen Dokumenteinzug.

Test: Die besten Scanner (89)
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Praktisch dagegen: Der Canon benötigt kein extra Netzteil, weil er Strom über das USB-Kabel erhält. Im Gegensatz zum Vorgänger lässt er sich nicht aufrecht stellen, so bräuchte er weniger Platz. Und er scannt auf Wunsch auch DIN-A3-Vorlagen, indem er beide Hälften des Blatts einscannt und dann zusammensetzt. Das ist freilich eher eine Leistung der Canon-Software.

Dias und Negative kann der Lide 400 nicht scannen. Dazu benötigt man ein Modell mit Durchlichteinheit und einem entsprechenden Halter für Negativstreifen und gerahmte Dias. Wir hatten vier Scanner im Test die diese Funktion bieten. Unsere Empfehlung für das Scannen von Dias und Negativen ist derEpson Perfection V600.

Mobil

Fujitsu ScanSnap iX100

Mit Akku und WLAN – der ScanSnap iX100 ist auch ohne Duplex der perfekte Scanner für unterwegs.

Test: Die besten Scanner (91)

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Unterwegs mal schnell ein paar Seiten einscannen – dafür sind mobile Scanner bestens geeignet. Sie sind extrem kompakt und leicht und passen in jede Notebooktasche. Auch wer zuhause kein großes Gerät auf dem Schreibtisch stehen haben will, ist mit einem mobilen Scanner gut bedient.

Unser Favorit in dieser Kategorie kommt von Fujitsu und heißt ScanSnap iX100. Großes Plus: Dank WLAN und Akku lässt er sich bei Bedarf komplett kabellos nutzen – aber alternativ auch per USB-Anschluss. Er scannt recht zügig und er unterstützt beim Einzug des Papiers, indem er es kurz fixiert, wenn man es in den Scan-Schlitz hält.

Wie der ScanSnap iX500 profitiert auch der iX100 ebenfalls von der benutzerfreundlichen Software von Fujitsu, die die Weiterverarbeitung des Scans erleichtert und den Scan-Knopf am Gerät mit einer bestimmten Funktion belegt. Per Tastendruck ein PDF mit den immer gleichen Einstellungen zu erzeugen, ist damit kein Problem. Auch die Verarbeitung von mehreren Blättern nacheinander geht schnell und problemlos, auch wenn man jedes Blatt einzeln per Hand zuführen muss. Es macht fast schon Spaß, mit dem kleinen Scanner einen Berg von Papier abzuarbeiten.

Test: Die besten Scanner (92)

Eine Erkennung von Doppeleinzügen wie beim großen Bruder bietet der iX100 allerdings nicht. Das ist bei einem Scanner, in den man jedes Blatt einzeln einlegen muss, aber ohnehin nicht nötig. Schief eingezogene oder falsch herum gescannte Vorlagen werden aber problemlos korrigiert. Zudem sind dicke Vorlagen wie Visitenkarten oder Flyer kein Problem. Dafür sollte man allerdings das Dokument nicht nach oben, sondern nach hinten durch den Scanner durchleiten – prinzipiell ist beides möglich.

Der Scan von Dokumenten war etwas weniger klar als beim iX500, weshalb auch die Texterkennung einige Probleme hatte, ganz kleinen Text sowie weißen Text auf schwarzem Hintergrund als solchen zu erkennen. Aber auch hier gilt: Die meisten Dokumente, mit denen man ihn im Alltag füttert, machen keine Probleme.

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Beim Scan des Testbilds zeigen beide Fujitsu-Scanner hingegen das gleiche Ergebnis: Das Bild ist vom Original kaum zu unterschieden – gute Arbeit.

Auch der ScanSnap iX100 bietet keine TWAIN-, ISIS oder WIA-Unterstützung, so dass man mit der Software von Drittanbietern den Scanner nicht direkt nutzen kann. Ist man darauf angewiesen, greift man besser zum Brother DS-620.

Außerdem getestet

Brother DS-640

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Der Scanjet Pro 2500f1 von HP vereint einen Dokumenten- und Flachbettscanner in einem Gerät. Wer beide Funktionen benötigt, um zum Beispiel auch mal ein aufgeklapptes Buch oder andere sperrigere Vorlagen zu scannen, fährt mit diesem Modell am besten.

Der Einzugsscanner mit Duplex-Funktion fasst bis zu 50 Blatt Papier, die er innerhalb von 2:31 Minuten beidseitig scannt. Damit ist er deutlich langsamer als die dedizierten Dokumentenscanner im Test, aber immer noch rasant im Vergleich zu den Epson-Allrounder-Schnecken DS-1630 und DS-1660W (8:39 Minuten), denen die zweite Scanzeile fehlt und die das Papier deswegen wenden müssen. Das kostet enorm Zeit und erhöht die Anfälligkeit für Papierstaus. Unter diesen Problemen leidet der ScanJet nicht, sodass die immerhin 50 Vorlagen zuverlässiger in einem Rutsch gescannt werden können.

Über die Tasten am Gerät kann man den Scan starten, das Ergebnis wird automatisch als PDF oder JPEG gespeichert, als Anhang in einer neuen E-Mail geöffnet oder in die Cloud hochgeladen – hier unterstützt HP aber nur Dropbox. So scannt man auch, ohne das entsprechende Programm starten zu müssen.

Vor allem diese Funktion hat uns im Test sehr gut gefallen, weil sie im Gegensatz zu einigen Konkurrenten sehr klar und übersichtlich gehalten ist. Hier findet man sich schnell zurecht, erstellt Simplex- oder Duplex-Scans in anpassbaren Qualitäten, die man als PDF oder JPEG speichert. Leere Seiten erkennt der Scanner ebenso wie schief eingezogenen oder auf dem Kopf stehende Vorlagen – inklusive zuverlässiger Korrektur.

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Wer die Texterkennung einschaltet, hat als Dateiformate allerdings lediglich RTF und TXT zur Auswahl, ein durchsuchbares PDF lässt sich nicht erstellen. Das ist aus unserer Sicht das größte Manko des HP Scanjet Pro 2500f1 oder besser gesagt: der HP-Software. Denn immerhin gehört das OCR-Tool Readiris Pro zum Lieferumfang und macht seine Sache besser.

Bei der Texterkennung selbst kann man HP allerdings nicht viele Vorwürfe machen: Mit besonders kleinem Text und weißem Text auf Schwarz kommen Scanner und Software nicht zurecht, insgesamt ist das Ergebnis aber dank weniger Fehler überzeugend. Die meisten Dokumente mit nicht allzu kleiner Schrift und ohne ausgefallenes Layout werden zuverlässig umgewandelt.

Nicht perfekt, als Allround-Gerät aber gut

Probleme machte hingegen der gemischte Vorlagenstapel. Immer wieder verschluckte sich der Einzug des Scanjets im Test an der Visitenkarte und an einem stark zerknitterten Kassenzettel. Zugegeben: Unser Teststapel ist anspruchsvoll. Doch reine Dokumentenscanner hatten hier viel weniger Schwierigkeiten. Wenn überwiegend Stapel aus Normalpapier in nicht zu ungewöhnlichen bzw. kleinen Formaten zum Einsatz kommen, die nicht allzu stark ramponiert sind, kommt auch der Dokumenteneinzug des HP gut zurecht – das gilt besonders im Vergleich zu den beiden bereits erwähnten Epson-Modellen.

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Was den Scan des Testbildes angeht, muss man in der Software noch etwas nachbessern, denn mit den Standardeinstellungen war das Ergebnis zu dunkel, zu stark gesättigt und hatte einen leichten Grünstich. Wer viele Bilder scannen möchte, greift daher lieber zu einem anderen Modell – wie etwa dem Canon Lide 400, dem spezialisierten Foto-, Film- und Dia-Scanner Epson Perfection V600 Photo oder auch dem Testsieger, der hier ebenfalls gute Ergebnisse liefert.

Fujitsu ScanSnap iX1300

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Beim Fujitsu ScanSnap iX1300 handelt es sich um das kompakteste Modell aus der ScanSnap-Serie. Bei herkömmlichen kompakten Dokumentenscannern kann der tatsächliche Platzbedarf ein Mehrfaches der eigentlichen Stellfläche ausmachen, weil die gescannten Dokumente nach vorne ausgeworfen werden. Beim iX1300 ist das nicht der Fall, da die Papierführung U-förmig angelegt ist und die Originale von einem automatisch ausfahrenden Ständer aufrechtüber dem Scanner aufgefangen werden. So gelingt der Scan auch bei wirklich beengten Platzverhältnissen.

Im Gegensatz zu den teureren Modellen der Serie hat die automatische Dokumentenzuführung (ADF) hier nur eine Kapazität von 20 statt 50 Blatt Normalpapier. Die Scans im Simplex- oder Duplex-Modus (zwei Sensorreihen) erfolgen sehr zügig und bei gemäßigter Lautstärke. Dabei kommt der Fujitsu-Scanner mit Medientypen und -formaten jeder Art klar – selbst schief eingelegte, zerknitterte Thermopapier-Kassenzettel bewältigt die Papierführung sicher.

Unser wild gemischter Vorlagenstapel bringt den Einzug dann aber doch an seine Grenzen. Einen Papierstau konnten wir nicht provozieren, der Scanner hat aber einige Vorlagen nicht trennen können und gemeinsam eingezogen – hier bleiben die größeren Modelle der Serie überlegen, ohne fehlerfrei zu sein. Identisch ist hingegen die über jeden Zweifel erhabene Scanqualität. Der gelungene Foto-Scan ist dem des Fujitsu ScanSnap iX1600 so ähnlich, dass wir von identischen CIS- Sensoren ausgehen.

Das in Schwarz und Weiß erhältliche Gehäuse des iX1300 hätten wir uns solider gewünscht. Es lässt sich auch in geschlossenem Zustand an einigen Stellen ohne viel Kraftaufwand eindrücken und vor allem erstaunlich einfach verwinden. Beim stationären Einsatz sollte das in der Praxis aber nicht zu Problemen führen.

Die wenigen Bedienelemente beschränken sich auf eine Scannen-Taste an der Oberseite sowie einen Schalter für die Aktivierung oder Deaktivierung der WLAN-Funktion und eine WPS Taste hinten. An der rechten Seite befinden sich der Anschluss für das Netzteil sowie ein USB-3.0-Typ-B-Port. Ein Display fehlt ebenso wie die Unterstützung der Protokolle TWAIN, ISIS und WIA. Einer drahtlosen Nutzung steht dank WLAN und Wi-Fi Direct nichts im Wege.

Softwareseitig unterscheidet sich der Scanner nicht von seinen größeren Geschwistern. Es kommt wieder das bewährte ScanSnap Home mit vollem Funktionsumfang zum Einsatz, das wir im dem Testsieger gewidmeten Abschnitt beschrieben haben. Alternativ steht auch für das kompakte Modell der alte ScanSnap Manager zum Download bereit. Die Texterkennung (OCR) übernimmt wieder das ausgereifte und zuverlässige Abbyy FineReader, dass sich auch bei feinsten Serifen-Schriften keine Fehler erlaubt und erst über unseren invertierten Text (Weiß auf Schwarz) stolpert.

Brother DS-640

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Der kompakte, leichte und günstige Brother DS-640 ist ein schnörkelloser Scanner für unterwegs, dessen Funktionsumfang sich auf das Nötigste beschränkt. Anschluss findet er über USB 3.0, das derzeit USB 3.2 Gen1 heißt und technisch mit 3.0 identisch ist. WLAN und Wi-Fi-Direct sind ebenso Fehlanzeige wie ein Akku – der Scanner kann also nicht unabhängig von einem Computer genutzt werden.

Zwar fasst der Einzelblatteinzug das Papier sicher, zieht es aber nicht immer völlig gerade durch das Gerät. Dafür kann das Scantempo sich für einen mobilen Scanner wirklich sehen lassen. Bei Schwarz-Weiß-Scans mit 200 dpi fallen Buchstaben zu dünn, aber dennoch gut lesbar aus, was sich einstellen lässt. Am Graustufen-Scan mit 300 dpi gibt es nichts auszusetzen. Der Foto-Scan mit 300 dpi zeigt viele Details und korrekte Farben, fällt aber viel zu dunkel aus.

Nahezu fehlerfrei gelingt dem Scanner die Erkennung auch sehr kleiner Schriften, die OCR muss sich keineswegs hinter Abbyy FineReader verstecken. Scannen kann man dank TWAIN/WIA-Unterstützung mit Fremdprogrammen oder dem übersichtlichen und mit allen erforderlichen Korrekturfunktion ausgestatteten Brother iPrint&Scan.

Brother ADS-1700W

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Mit dem ADS-1700W schickt Brother einen direkten Konkurrenten zum Fujitsi ScanSnap iX1300 ins Rennen, der sogar noch etwas kompakter ausfällt, rund 400 Gramm weniger auf die Waage bringt und trotzdem mit einem ausreichend großen, farbigen Touch-Display und einigen Hardware-Tasten daherkommt. So kann von verschiedenen Nutzern mit verschiedenen Einstellungen komfortabel vom Gerät selbst aus zum Beispiel in die Cloud gescannt werden. Ein separates Netzteil konnte aber auch hier nicht vermieden werden.

Er verfügt über einen gesonderten USB-A-Anschluss, sodass Scans direkt auf einen USB-Stick möglich sind. Zudem kann er Mithilfe eines Kensington-Locks vor Diebstahl gesichert werden. Nicht angetan sind wir auch hier von der Instabilität des Kunststoffgehäuses, die in Widerspruch zu den transportfreundlichen Abmessungen steht. Das Handling etwa der Papierzuführung haben wir als etwas fummelig empfunden. Kontakt zur Außenwelt findet der Scanner über WLAN, Wi-Fi Direct und USB 3.0, wobei das entsprechende Kabel nicht im Lieferumfang enthalten ist und nachgekauft werden darf.

In Gebrauch ist der Platzbedarf erheblich höher als der des Fujitsu-Mitbewerbers, da die Vorlagen hier konventionell nach vorne ausgeworfen werden. Die Kapazität des ADF beträgt auch hier 20 Blatt Normalpapier. Da zwei Sensor-Zeilen verbaut wurden, sind Duplex-Scans in einem Rutsch möglich. Ärgerlich: Scannt man Simplex-Modus, kann man nicht selbst festlegen, welche der beiden Sensorzeilen zum Einsatz kommt, sodass die bedruckte Seite nach hinten gedreht werden muss. In Sachen Scantempo ist der Brother dem recht fixen iX1300 dicht auf den Fersen.

Große Probleme hatten wir weniger mit der eigentlichen, insgesamt nicht ganz befriedigenden Qualität der Scans, sondern mit der Tatsache, dass der Brother selbst perfekte DIN-A4-Vorlagen Trotz größter Sorgfalt beim Einlegen zumeist nicht gerade an den Sensorzeilen vorbeiziehen mochte, was sich in schiefem Text und sehr unschönen Artefakten an den Bildrändern bemerkbar macht.

Test: Die besten Scanner (102)

Ob es sich dabei um ein generelles Problem dieses Scanners handelt oder wir nur ein Montagsgerät erwischt haben, können wir noch nicht beurteilen. Die mechanischen Probleme sind besonders bedauerlich, weil Einzug und Transportmechanik des ADS-1700W eigentlich einen guten Job machen und unsere Problem-Vorlagen fast genauso zuverlässig verarbeitet wurden wie beim vergleichbaren ScanSnap iX1300.

Dass Letzterer im Gegensatz zum Brother kleinformatige Vorlagen besser gedreht und vor allem überhaupt freigestellt hat, ist der überlegenen ScanSnap-Software geschuldet. Brother setzt auch bei diesem Modell auf das übersichtliche und mit allen erforderlichen (Korrektur-)Funktionen ausgestattete iPrint&Scan, das zwar durch Drittanbieterlösungen wie das mitgelieferte PaperPort ersetzt werden kann, für sich gesehen aber bei weitem nicht den Funktionsumfang der universellen ScanSnap-Lösung erreicht, die beispielsweise auch Archivierungsfunktionen mitbringt. Ohne Fehl und Tadel zeigte sich hingegen die Texterkennung.

Fujitsu ScanSnap iX1400

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Wie im Abschnitt über den Testsieger bereits kurz angerissen, handelt es sich beim Anfang 2021 vorgestellten Fujitsu ScanSnap iX1400 im Prinzip um eine günstigere Variante des iX1600 ohne WLAN und Display mit identischem Scantempo, das gegenüber dem iX1500 von 30 auf 40 Seiten pro Minute gesteigert werden konnte. Somit trifft ein Großteil unserer Ausführungen zum iX1600 auch für den iX1400 zu.

Ein Ethernet-Port ist wie beim Dokumentenscanner-Testsieger nicht vorhanden, es bleibt nur USB, das immerhin nach dem schnellen Standard 3.0 (identisch mit 3.1 Gen1 und 3.2 Gen1x1) überträgt. Direktes Scannen in die Cloud entfällt somit komplett. Dass der iX1400 als Einzelplatzscanner gedacht ist, wird nicht nur durch den USB-Zwang deutlich, sondern auch dadurch, dass man hier nur eine statt vier Lizenzen für die ScanSnap-Software und Abby FineReader erhält. Im Gegensatz zu den beiden teureren iX-Modellen fehlt ebenfalls die Lizenz für Kofax Power PDF. Das direkte Scannen auf Handy oder Tablet bleibt den iX-Kollegen mit Bildschirm vorbehalten.

Das Gehäuse ist bis auf das fehlende Display ebenso identisch wie die Rollenkonstruktion des Einzugs. Beim sicheren Handling diverser Vorlagen steht der iX1400 seinen größeren Brüdern in nichts nach – sehr schön. Einen Unterschied gibt es beim Einzug: Die zusätzlichen Zuführungen für Visitenkarten und Thermopapier-Quittungen (Supermarkt etc.) konnten wir nicht abnehmen wie beim iX1600, was das Befüllen mit A4-Vorlagen etwas umständlicher machen kann.

Für 50 Doppelseiten Text in Schwarzweiß (Auflösung: »normal« statt 200 dpi eingestellt) benötigte der Scanner eine Minute und zwölf Sekunden, der Vorsprung gegenüber dem iX1500 beläuft sich damit auf 22 Sekunden. Bis 300 dpi (wir haben die Auflösung »besser« gewählt) bleibt das Scantempo konstant und fällt bei höheren Auflösungen, die man bei einem Dokumentenscanner in der Regel nicht braucht, zurück. Der Scan von 5 Seiten Text in Graustufen mit »besser« brauchte nur sehr schnelle neun Sekunden, beim iX1500 waren es 13.

Wie stark beeinträchtigt das Fehlen des Touchdisplays denn nun die Bedienung des iX1400 gegenüber dem iX1600/iX1500? Eine Scan-Taste ist ja noch vorhanden. Es kommt zum einen darauf an, wie oft von wie vielen Nutzern mit wie vielen unterschiedlichen Einstellungen direkt vom Gerät aus gescannt werden soll. Wenn nur eine Person im Wesentlichen immer denselben Dokumententyp scannt, fehlt das Display kaum. Zudem kann man sich ja auf die ziemlich zuverlässige Vollautomatik verlassen, die z. B. Farbigkeit, die erforderliche Auflösung sowie den Dokumententyp automatisch erkennen kann.

Fujitsu ScanSnap iX1500

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Unser ehemaliger Testsieger Fujitsu ScanSnap iX1500 ist der Vorgänger des weitgehend identischen Testsiegers iX1600. Wir verweisen daher auf den Abschnitt zum iX1600, wo wir auch auf die Unterschiede zwischen den beiden Scannern eingehen. Kurz zusammengefasst ist der iX1600 rund 30 Prozent schneller, kann sich fünf statt vier Scanprofile merken und ist ein Stück teurer.

Avision AD370

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Beim Avision AD370 handelt es sich um einen professionellen Dokumentenscanner, der sich vor allem durch seine überlegene Dokumentenführung und ein wirklich rasantes Scan-Tempo bis 300 dpi auszeichnet. Kein anderer Scanner im Test verarbeitet derartig viele Papierstärken und -formate und ist mit unserem schwierigen gemischten Vorlagenstapel besser zurechtgekommen. Vom dünnen, zerknitterten und zudem noch schief eingelegten Kassenzettel auf Thermopapier bis zur geprägten Kreditkarte hat die Transportmechanik alles gefressen, was wir oben reingesteckt haben.

Der Einzug fast bis zu 100 Blatt Normalpapier, was ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal im Test darstellt. Damit die beim schnellen Scannen anfallenden Datenmengen zügig zum PC transferiert werden können, verfügt der Avision-Scanner als einzige Schnittstelle über einen USB-3.0-Port. Der Hersteller bietet auch eine Variante mit WLAN sowie eine weitere mit Ethernet und WLAN (b, g, n) an. Zu erwähnen sind auch die ausgereiften Einstellmöglichkeiten der Ablage, die dafür sorgen, dass auch bei ungewöhnlichen Papierformaten saubere Stapel entstehen.

Am Gerät selbst erfolgte die Bedienung über ein kleines Farbdisplay sowie einige nicht besonders ergonomische und zuverlässige Sensortasten mit Auslöseverzögerung, die immer wieder zu Fehlbedienungen geführt haben. Mit deren Hilfe kann man eines von neun Scan-Profilen auswählen, die sich am PC über den mitgelieferten Button Manager konfigurieren lassen.

Hier kann man unter anderem Ausgabeformat, Verarbeitungswege, Bildanpassungen, Auflösung und Farbmodus festlegen. Leider werden die geänderten Einstellungen für die jeweiligen Buttons nach unseren Beobachtungen zumeist erst mit dem Scanner-Display synchronisiert, nachdem man einen Scan-Vorgang durchgeführt hat, das aber auch nicht zuverlässig. Durchsuchbare PDFs lassen sich mit dem Button Manager nicht erstellen. Die Texterkennung funktioniert auch bei kleinen Schriften sehr gut, wirft aber nur TXT-Dateien mit falschen Zeilenumbrüchen aus.

Leider passen auch die vorkonfiguriert Einstellungen oft nicht zu dem, was draufsteht. So sind beispielsweise für den Foto-Button statt »Farbe« »Auto«, nur 200 dpi sowie die falsche Bildanpassung „Dokument“, die zu zu dunklen Ergebnissen führt, voreingestellt. Die automatische Bilddrehung ist deaktiviert, die JPG-Qualität steht auf 50 Prozent. Wir haben folgende Anpassungen vorgenommen: Farbe, Bildanpassung »Foto«, 300 dpi, automatisch drehen an, JPG-Qualität 100 Prozent. Das Ergebnis war wiederholt ein völlig unbrauchbarer Scan, wie er unten links zu sehen ist.

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Test: Die besten Scanner (106)
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Als zweites von drei Scanprogrammen neben dem rudimentären Avision Capture Tool (TWAIN), das gemeinsam mit dem Treiber installiert wird, sind noch AVScan X (TWAIN oder ISIS) sowie Nuance PaperPort SE im Lieferumfang enthalten. AVScan X erzeugt Bitmap-Dateien, die im Programm bearbeitet und dann in diverse Dateiformate exportiert werden können. Die Oberfläche ist nicht für 4K-Displays angepasst und insgesamt etwas unübersichtlich, der Funktionsumfang beim reinen Scannen geht kaum über die TWAIN-Möglichkeiten hinaus. Beim Dritten im Bunde handelt es sich um Nuance PaperPort SE, mit dem wir uns aus diversen Gründen ebenfalls nicht anfreunden konnten, mit dem sich aber immerhin durchsuchbare PDFs mit einwandfreier Texterkennung auch sehr kleinen Serifen-Schriften erstellen lassen.

Grundsätzlich funktionieren Features wie automatische Formaterkennung, Drehung und gerade Ausrichtung gut, aber leider ist es immer wieder zu fehlerhaften Scans gekommen, wo zum Beispiel aus einer gescannten Seite ein vierseitiges Dokument mit drei leeren Seiten erstellt wurde, weil der Scanner das Dokumentenende nicht richtig erfasst hat. AVScan X hatte zudem Probleme mit unserem Foto-Testbild und anderen Bildern, deren Scans teilweise deutliche Fehler im Randbereich aufwiesen.

Das ist besonders schade, weil die CIS-Bildsensoren eigentlich einen sehr guten Job machen und einen detailreiche Scans mit weitgehend korrekter Farbdarstellung produzieren. Zu kritisieren ist hier lediglich eine suboptimale Durchzeichnung in besonders dunklen Bildbereichen, die etwas in Schwarz ertrinken. Das ist für einen Dokumentenscanner eine mehr als ordentliche Performance.

Obwohl wir für den Avision AD370 derzeit keine Empfehlung aussprechen können, sind wir hier etwas mehr ins Detail gegangen, weil die Hardware den nicht eben knappen Preis absolut wert ist. Wer ohnehin auf Drittanbieter-Software mit TWAIN/ISIS-Schnittstelle setzt, kann sein Glück durchaus versuchen. Avision liefert derzeit drei Softwarelösungen mit, alle ihren Job nicht richtig machen. Da muss der Hersteller dringend nachbessern.

Epson WorkForce DS-1630

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Nach dem dritten Versuch, einen 50-Blatt-Stapel Standardpapier im DIN-A4-Format mit dem Epson WorkForce DS-1630 in ein PDF zu verwandeln, hatten wir Glück. Bei den ersten beiden Durchläufen gab es einen Papierstau, beim zweiten ist die im Test vielfacht verwendete Scansoftware Epson Scan 2 zum ersten Mal ausgestiegen. Wir behandeln diesen Scanner beim nächsten Modell mit, weil sich die Modelle sehr ähnlich sind.

Epson WorkForce DS-1660W

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Mehr Glück hatten wir mit dem weitgehend identischen DS-1660W, der den Stapel tatsächlich im ersten Anlauf geschafft hat. Da die beiden WorkForce-Epsons über keine zweite Scan-Zeile aka Bildsensor verfügt, wird jedes Blatt drei mal eingezogen, um es zu wenden, was die Wahrscheinlichkeit für Papierstaus natürlich erhöht. Im Ergebnis brauchen die der Allround-Scanner für die 50 Blatt Standard-Text nicht weniger als 8 Minuten und 39 Sekunden – gemeinsam mit dem nahezu baugleichen Epson WorkForce DS-1660W (08:27 Minuten) hält der DS-1630 hier den Negativrekord im Test.

Der ADF der beiden Scanner ist aber nicht nur langsam, sondern auch auch unzuverlässig bis an die Schmerzgrenze. Kleinformatige und dicke Vorlagen (maximal sind magere 120 g/m² möglich) haben uns zuverlässig Probleme bereitet, und mit dem gemischen Vorlagenstapel sind die Allrounder auch ohne Thermopapier-Kassenbons überhaupt nicht zurecht gekommen. Eine Erkennung für Mehrfacheinzüge fehlt.

Nichts auszusetzen hatten wir an der eigentlichen Scanqualität und der Aufbereitung der Scans, wenn man mal vom wie bei vielen Epson-Scannern in den Grundeinstellungen erheblich zu dunklen Fotoscan absieht. Das ist allerdings ebenso wie die einwandfreie Texterkennung eher eine Leistung der benutzerfreundlichen Programme Epson Scan 2 und Document Capture Pro.

Die wenigen Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind schnell beschrieben: Der WorkForce 1630 kann nur über USB 3.0 verbunden werden, während der etwa 50 Euro teurere 1660W zusätzlich über WLAN inklusive Wi-Fi Direct verfügt und dafür einige zusätzliche Tasten mitbringt. Wir raten vom Kauf beider Modelle ab und verweisen auf unseren Allrounder-Testsieger HP ScanJet Pro 2500f1.

Epson Perfection V600 Photo

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Einen gemischten Eindruck hinterlässt der spezialisierte Auflagenscanner Epson Perfection V600 mit USB 2.0 als einzigem Anschluss. Er verfügt über eine mittige, nicht flächendeckende Durchlichteinheit im Deckel und wird mit zwei etwas fragilen Rahmen geliefert, von denen der eine für Kleinbild-Dias und Kleinbild-Negativ-Streifen und der andere für Filmvorlagen im Mitteformat (6 x 4,5 cm bis 6 x 9 cm) vorgesehen ist. Bei kleinen Vorlagen ist eine hohe Auflösung wichtig, die der Scanner mit nominalen 6.400 dpi auch bietet, wobei mehr als 1200 dpi selten sinnvoll sind. Wir haben unser Foto-Testbild mit 2.400 dpi gescannt und nach sehr (!) langer Wartezeit eine gigantische Datei erhalten, die aber nicht unbedingt mehr Details aufwies als der Vergleichs-Scan mit 1.200 dpi. Das kann freilich auch an der Vorlage liegen. Epson Scan bietet eine eigentlich gut funktionierende Lösung für die automatische Entfernung von Staub und Kratzern namens Digital ICE an, die bei unserem 600-dpi-Scan des Foto-Testbildes aber einige unschöne Bildfehler erzeugt hat.

In Sachen Detailreichtum, Farbwiedergabe, Schärfe, Rauscharmut und Kontrastumfang sind dem V600 die Foto-Scans nahezu perfekt gelungen, und auch an den Scans verschiedener Textdokumente in Schwarz-Weiß mit 200 dpi und Graustufen mit 300 dpi gibt es absolut nichts auszusetzen. Schade ist nur, dass der Scanner dejustiert ist, was sich darin äußert, dass bei korrekt eingelegten Vorlagen am linken Rand ein Stück des Bildes abgeschnitten wird, während rechts der weiße Hintergrund des Deckels zum Vorschein kommt. Das ist ein klarer Fall für eine Reklamation.

Mangels Dias und Fotonegativen konnten wir die entsprechenden Fertigkeiten des Scanners nicht selbst testen, den Experten von Diafix zufolge fallen Dia-Scans tendenziell blass und unscharf aus und zeigen einen zu geringen Kontrastumfang. Auch die automatische Farbwiederherstellung konnte nicht mit konstant guten Ergebnisse glänzen.

Als Softwarelösung kommt hier statt Epson Scan 2 das ältere Epson Scan (1) zum Einsatz. Die übersichtliche Oberfläche wirkt etwas altbacken und bietet vier Modi namens Automatik, Standard, Büro und Professionell an. Im Standard-Modus hält die Software Profile z. B. für Farbnegative, Schwarz-Weiß-Negative und Positivfilm (Dias) vor. Der Büromodus konzentriert sich auf das Scannen von Dokumenten, und im Professionellen Modus gibt es zahlreiche detaillierte Einstellungsmöglichkeiten, die kaum Wünsche offen lassen sollten.

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Die Treiberseitige OCR macht einen wirklich miesen Job, aber dafür liegt dem Foto-Scanner ja der bewährte Abbyy FineReader bei. Wer etwa in eine E-Mail oder eine Cloud scannen will, kann das mithilfe der ebenfalls beiliegenden Programme Easy Photo Scan oder ScanSmart erledigen, wobei letzteres den Scanner nicht finden konnte.

Fujitsu fi-7160

Test: Die besten Scanner (126)

Vollständiger Preisvergleich

Beim Fujitsu fi-7160 handelt es sich um einen professionellen, nur per USB 3.0 anschließbaren Einzelplatz-Scanner, der für die Bedienung am Gerät selbst ein nicht besonders gut ablesbares Monochrom-LC-Display sowie einige Tasten mitbringt, mit deren Hilfe auch grundlegende Einstellungen vorgenommen und Scanprofile ausgewählt werden können. Die ausgereifte Transportmechanik ist mit unserem gemischten Vorlagenstapel sehr gut zurechtgekommen, und auch an der nahezu fehlerfreien Aufbereitung der Ergebnisse gibt es absolut nichts auszusetzen. Dank aufwändigem CCD-Sensor gelingt dem Fujitsu-Profimodell der Scan unseres Foto-Testbildes besser als jedem anderen Dokumentenscanner im Test.

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Seinen professionellen Anspruch demonstriert der Scanner durch die höhere Kapazität des Einzugs von bis zu 80 Blatt Normalpapier und sein hohes Scantempo. Für 50 Blatt doppelseitig bedrucktes Papier benötigte der fi-7160 bis zu einer Auflösung von 300 dpi nur 52 Sekunden. Scans mit 600 dpi benötigen deutlich länger. Als professionell kann man allerdings auch den Kaufpreis von mindestens 650 Euro bezeichnen.

Ein Alleinstellungsmerkmal der sich an Geschäftskunden richtenden fi-Scanner von Fujitsu ist die überaus mächtige Software PaperStream Capture, die auf der erweiterten Treiber-Lösung PaperStream IP mit integrierten Bildverbesserungsfunktionen aufsetzt. Der riesige Funktionsumfang sucht im Test seinesgleichen. So können etwa verschiedene Dokumente in einem Stapel durch eingelegte Blätter mit Barcodes getrennt und indiziert werden.

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Auf Wunsch kann man für die Barcodes auch verschiedene Scanprofile und Workflows definieren, sodass es zum Beispiel möglich ist, Dokument X in einem Stapel in Schwarz-Weiß mit 200 dpi in ein Netzlaufwerk zu scannen und Dokument Y mit 300 dpi in Farbe in die Cloud. Als einzigartig bezeichnet der Hersteller die Triple-Stream-Fähigkeit von PaperStream IP: Auf Wunsch lassen sich gleichzeitig drei Dateien mit unterschiedlichen Farbwerten, Auflösungen und Dateiformaten in unterschiedlichen Zielverzeichnissen erzeugen.

Welche Möglichkeiten PaperStream Capture noch so bietet, kann man den Screenshots oben entnehmen. Trotz des großen Funktionsumfangs hatten wir auch wegen sinnvoll vorkonfiguriert Profile und Workflows mit der Bedienung keinerlei Probleme.

Fujitsu fi-7300NX

Test: Die besten Scanner (152)

Vollständiger Preisvergleich

Beim besten Scanner im Test handelt es sich strenggenommen um den Fujitsu fi-7300NX, dessen Möglichkeiten aber weit über die Ansprüche normaler Nutzer und kleinerer Unternehmen hinausgehen. Das spiegelt sich auch im Preis von um die 1.000 Euro wider.

Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass bei den Modellen fi-7160 und fi-7300NX (nahezu) identische Transportmechaniken zum Einsatz kommen, die beide einen ausgezeichneten Job machen:

  • Beide Einzüge fassen 80 Seiten Normalpapier.
  • Beide Scanner arbeiten exakt gleich schnell.
  • Die Rollen-Konstruktion beider Scanner ähnelt sich sehr.
  • Die Vorgaben für die möglichen Vorlagen-Formate und die zulässige Dicke der Medien etc. sind identisch.

Unterschiede gibt es offenbar bei den CCD-Bildsensoren, wie die abweichenden Scans des Foto-Testbildes nahelegen.

Zusätzlich zur beim fi-7160 ebenfalls vorhandenen USB-3.0-Schnittstelle findet der Scanner noch über Gigabit-LAN und WLAN (b, g, n, nur 2,4 GHz) Anschluss an die örtliche Infrastruktur. Im Zusammenspiel mit unserer FritzBox ist es im Test allerdings immer wieder zu massiven Verzögerungen und Verbindungsabbrüche gekommen, sodass wir den Test unter Verwendung des USB-Ports fortsetzen mussten. Hinweise, dass es anderen Nutzern auch so ergangen ist, konnten wir im Netz nicht finden.

Neben den oben schon vorgestellten, überlegenden Scan-Lösungen PaperStream IP und PaperStream Capture wird der Fujitsu fi-7300NX zusätzlich noch mit noch mit Scanner Central Admin und PaperStream NX Manager ausgeliefert. Dabei handelt es sich um Software für die webbasierte, zentrale Verwaltung von bis zu 1.000 7300NX-Scannern in dezentralen Arbeitsgruppen auch an verschiedenen Standorten. Auch die gescannten Dokumente können so zentral verwaltet werden.

Der 4,3-Zoll-Farb-Touchscreen des fi-7300NX ist der größte im Test und bietet Raum für jede Menge Scanprofile, Bedienungshinweise und Hilfen bei der Fehlerbehebung. Interessant ist auch die Möglichkeit, dass sich die verschiedenen Nutzer einer Arbeitsgruppe am fi-7300NX per Touchscreen-Eingabe oder über NFC authentifizieren können und so Ihre individuellen Scanprofile angezeigt bekommen. So lässt sich beispielsweise auch detailliert festlegen, welcher Nutzer bzw. Nutzergruppen welche Einstellungen am Scanner vornehmen dürfen.

Besonders hervorgehoben wir von Fujitsu auch noch die hohe Integrierbarkeit in bestehende Systeme, die neben der Kompatibilität mit TWAIN, ISIS und WIA auch durch drei weitere nutzbare Programmierschnittstellen gewährleistet sein soll.

Epson WorkForce DS-410

Test: Die besten Scanner (153)

Vollständiger Preisvergleich

Beim Epson WorkForce DS-410 handelt es sich um den günstigsten reinen Dokumentenscanner in unserem Test-Update vom Juli 2020. Für den Preis von unter 300 Euro erhält man ein kompaktes, ordentlich verarbeitetes Gerät, das in annehmbarem Tempo doppelseitig scannen kann und dank der beiliegenden Software in Gestalt von Epson Scan 2 und Document Capture Pro einen ähnlichen großen Funktionsumfang aufweist wie die teueren Scanner im Test – inklusive guter Texterkennung etwa für durchsuchbare PDFs, die allerdings bei sehr kleinen Schriften einige Fehler produziert und bei weißem Text auf schwarzem Grund gar nicht funktioniert.

Mit unserem gemischten Vorlagenstapel ist der Epson-Scanner trotz der nur in der Mitte greifenden Transportmechanik sehr gut zurecht gekommen. Text wird automatisch gedreht (Weiß auf Schwarz nicht), Doppeleinzüge werden erkannt, schräg eingezogene Vorlagen zumeist ordentlich gerade ausgegeben und leere Seiten auf Wunsch ausgelassen. Nur wenn im Stapel Thermopapier-Kassenzettel vorhanden waren, hat der Scanner meistens einen Papierstau produziert oder zwei Vorlagen gleichzeitig eingezogen.

Der DS-410 weist gegenüber den anderen Dokumentenscanner im Test einige Nachteile auf: Zum einen verfügt er über kein eigenes Display, sodass alle Einstellungen wie ein simpler Profilwechsel am PC vorgenommen werden müssen. Dann haben wir keine Einstellung gefunden, in der unser Foto-Testbild nicht deutlich zu dunkel ausgeben wurde. Und nicht zuletzt eignet er sich aufgrund der Beschränkung seiner Konnektivität auf USB 2.0 nur für Einzelarbeitsplätze, was wiederum zum fehlenden Display passt.

Glänzen kann der Scanner allerdings mit seiner Software: Das simple, TWAIN-basierte Epson Scan 2 eignet sich bestens für den schnellen Scan zwischendurch, seine Oberfläche kann auch aus TWAIN-kompatibler Drittanbieter-Software heraus aufgerufen werden. Der eigentliche Star des Softwarepakets ist hingegen das mitgelieferte Document Capture Pro.

Epson WorkForce DS-310

Test: Die besten Scanner (154)

Vollständiger Preisvergleich

Der mobile Epson WorkForce DS-310 kann über das Netzteil oder den USB-3.0-Port mit Strom versorgt werden. Am Netz ist er erheblich scheller und scannt 5 Seiten im Duplexverfahren aus seinem vermeintlich für 20 Standardseiten geeigneten, ausklappbaren Einzug in nicht nur für einen mobilen Scanner flotten 13 Sekunden. Schade nur, dass es schon bei 15 Blättern oft und bei 20 Blättern immer zu Mehrfacheinzügen gekommen ist – die kann der Scanner übrigens mangels Ultraschallsensor nur anhand unterscheidlicher Seitenlängen erkennen. Zwar ist die Papierführung auch schon bei einem Blatt eine Bereicherung, aber hier wird etwas versprochen, was nicht eingehalten wird – zumindest bei unserem Testsample. Der ADF ist nicht der einzige Vorteil des Epson DS-310 gegenüber unserem mobilen Testsieger Fujitsu iX100, der beherrscht nämlich keinen Duplex-Scan.

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Die Tasten am Scanner selbst sind gut erreichbar und haptisch sehr angenehm. Akkubetrieb und Anbindung über WLAN sind nicht möglich, weswegen wir den Fujitsu ScanSnap iX100 auch ohne Duplex vorziehen. In Sachen Scanqualität steht der DS-310 seinen größeren Kollegen nicht nach – allerdings ist uns der Foto-Scan ebenso wie beim Dokumentenscanner Epson DS-410 viel zu dunkel geraten – der Kirchturm auf dem Nachtfoto ist komplett im schwarzen Himmel verschwunden, und die die vier dunkelsten Graukästen sind nicht mehr zu unterscheiden – im Prinzip unbrauchbar.

Hier kommen wieder Epson Scan 2 sowie Document Capture Pro zum Einsatz, auf die wir bereits an anderer Stelle eingegangen sind.

Epson WorkForce ES-50

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Vollständiger Preisvergleich

Mit dem kompakten WorkForce ES-50 stellt Epson den leichtesten Scanner im Test, er bringt nur rund 270 Gramm auf die Waage, der ebenfalls sehr komapkte Fujitsi iX100 kommt immerhin auf etwa 400 Gramm und der WorkForce DS-310 auf ca. 1,1 Kilogramm. Einen sonderlich soliden Eindruck hinterlässt der über USB 2.0 angebundene und mit Strom versorgte Kunststoff-Winzling aber nicht. Auch hier sind weder Akku noch WLAN vorhanden. Gescannt wird einseitig mit nur einem Bildsensor, das aber in guter Qualität, wobei der Schwarz-Weiß-Scan mit 200 dpi doch etwas unsauber geraten ist. Für unser Foto-Testbild gilt das gleiche wie beim Epson DS-310, Details in dunkleren Bildbereichen sind Fehlanzeige, sodass man die Ergebnisse sogleich im digitalen Mülleimer entsorgt – aber vielleicht lässt sich ja mit den vorhandenen Einstellungmöglichkeiten noch ein erträglicher Scan produzieren, was wir nicht getestet haben.

Vom Handling her geht der Einzelblatteinzug in Ordnung, weiß aber nicht voll zu überzeugen. Steckt man die Vorlage nicht bis zum Anschlag herein, führt der Scanner trotzdem das Greifen aus und geht nun davon aus, das Papier eingezogen zu haben. Startet man dann den Scan, passiert gar nichts. Hilft man (zu spät) nach, ist der Scan unten beschnitten. Man kann sich aber schell daran gewöhnen, den Einzug so zu füttern, dass es zu keinen Problemen kommt.

Auch der mit ca. 100 Euro (Testzeitpunkt) günstige ES-50 arbeitet mit Epson Scan 2, nicht aber mit Document Capture Pro zusammen. Aternativ empfiehlt der Hersteller Epson ScanSmart, mit dem wir uns nicht befasst haben.

HP ScanJet Pro N4000 snw1

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Der HP ScanJet Pro N4000 snw1 kostet in etwa so viel wie unser Testsieger, scheitert im Vergleich aber vor allem an seinem nicht immer ganz zuverlässigen Einzug, der suboptimalen Texterkennung sowie einigen Merkwürdigkeiten, die einem ein Stück weit die Freude an der Bedienung verhageln können. Mit einzelnen eingelegten Vorlagen jeder Art und Größe kommt die nur in der Mitte greifende Transportmechanik noch sehr gut zurecht. Auch gefaltetes oder zerknittert des Papiere bereitet dem HP-Scanner in der Regel keine Probleme. Einzelne, schief eingelegte Vorlagen verursachten hingegen oft einen Papierstau. Beim gemischten Vorlagenstapel macht er keine so gute Figur und verschluckt sich so gut wie bei jedem Durchgang. Lässt man die Thermopapier-Kassenzettel weg, kommt der Scanner auch mit gemischten Vorlagen gut, aber nicht so zuverlässig zurecht wie etwa die beiden teuren Fujitsu-Profiscanner oder der Primus in dieser Disziplin in Gestalt des Avison AD370.

Keinen Anlass zur Klage bietet hingegen die Bedienung am Gerät selbst, die durch einen mittelgroßes Touch-Farbdisplay erleichtert wird. Auch am großen Funktionsumfang und der Übersichtlichkeit der Software HP Scan gibt es nichts auszusetzen. Was einen da im Einzelnen erwartet, kann man den Screenshots unten entnehmen. Grundlegende Einstellungen werden ebenso wie bei Brother über eine Web-Interface vorgenommen. Im Gegensatz zum Testsieger kann man mit dem ScanJet N4000 snw1 auch bei ausgeschaltetem Computer direkt an eine Netzwerkfreigabe und ohne Umwege in die Cloud der Wahl scannen.

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Die integrierte Texterkennung erzeugt stark fehlerhafte Ergebnisse. Wir empfehlen die Verwendung der beigefügten I.R.I.S.-Software, die sich erheblich besser schlagen dürfte.

Nervig: War der Scanner über sein langsames WLAN-Modul (nur 2,4 GHz-Band, Kanalbreite 20 MHz) angebunden, deaktiviert sich der Dienst, der für das direkte Scannen an den PC erforderlich ist, immer nach einer gewissen Zeit und muss dann neu gestartet werden. Über WLAN kam es auch zu ungewöhnlich deutlichen Verzögerungen, bis die gescannten Daten auf dem PC verfügbar war.

In den Einstellungen sollte man LCD-Profile erstellen können, die bestimmen, wie genau mit welcher Vorgabe auf dem LC-Display gescannt wird. Diese Einstellungen sind aber ausgegraut. Den bevorzugten Kurzbefehl am Display merkt sich der Scanner nicht, sondern bietet immer wieder seine Standardauswahl an.

Das Scantempo, die Qualität der Ergebnisse und deren Aufbereitung haben uns hingegen gut gefallen. Für 50 Seiten benötigt der ScanJet Pro nur 1 Minute und 18 Sekunden und ist damit ein Stückchen schneller als die direkten Konkurrenten Fujitsu iX1500 (1:34) und Brother ADS-2700W (01:30), vorne liegt aber der Testsieger mit 01:12 Minuten.

Epson Perfection V39

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So ist das auch beim Epson Perfection V39, ein einfacher Flachbettscanner ohne Durchlichteinheit, dem die Software des Herstellers etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Die Ergebnisse beim Foto-Scan sind optimal, doch ist das Programm zum Scannen im Vergleich mit dem des Canon Lide 220 umständlicher zu bedienen, weshalb der unsere Empfehlung bei den einfachen Flachbettscannern ist. Rein von der Hardware her können wir aber auch auch den Epson befürworten. Wer bereits mit Epson-Geräten gearbeitet hat, kann bedenkenlos zum V39 greifen.

Canon DR-C225W

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DerCanon DR-C225Wist ein hervorragender Dokumentenscannerzur schnellen Verarbeitung von Papierstapeln. Er erfasst bis zu 50 Blätter auf einen Schlag – auch beidseitig – und kam im Test mit unserem gemischten Vorlagenstapel gut zurecht.Der Canon führt die Dokumente U-förmig durch die Scan-Einheit, wodurch er sehr wenig Stellfläche benötigt – optimal für den kleinen Schreibtisch.

Allerdings: Dickere Vorlagen sollte man gerade durch den Scanner schicken, dafür legt man an der Seite einen kleinen Hebel um. So lassen sich auch unflexible Dokumente scannen, die dann allerdings nicht wie bei den anderen Geräten in einer Auffangvorrichtung landen, sondern auf dem Tisch.

Zudem ließ sich die WLAN-Verbindung des DR-C225W im Test nur etwas widerwillig und nach mehreren Versuchen einrichten – das ging beim Fujitsu schneller. Für die Texterkennung legt Canon die Software OmniPage bei, aber auch das OCR der hauseigenen Software arbeitet gut. Als Fotoscanner eignet sich der Canon aber nicht so gut wie unser Favorit von Fujitsu – zumindest in den Standardeinstellungen.

Brother ADS-2200

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Der Brother ADS-2200macht seine Arbeit als Dokumentenscanner ebenfalls sehr gut. Erkommt ohne WLAN, ist dafür aber mit 1:20 Minuten für 50 Duplex-Seiten der schnellste Scanner im gesamten Testfeld. Auch der Brother kann bis zu 50 Seiten beidseitig scannen und macht auch bei schwierigen Vorlagen keine Probleme.

Die Qualität der Texterkennung ist auf dem Niveau des Canon DR-C225W, auch Brother legt eine Software bei, diesmal von Nuance.Die Scan-Tools der beiden Hersteller bieten ein recht ähnliches Interface, über das der Nutzer einen Workflow erstellt: ein Tastendruck am Gerät, schon erstellt der Scanner aus den Vorlagen im Einzug vollautomatisch ein PDF oder ein anderes Dateiformat.

Auch beim Brother ist die Qualität beim Scan von Bildern nicht so gut wie bei unserem Testsieger. Dafür ist der Brother ein gutes Stück günstiger. Er hat zudem einen Steckplatz für einen USB-Stick und scannt auf Wunsch ohne Computer direkt auf den Datenträger.

Brother DS-620

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Der mobile Scanner Brother DS-620 arbeitet recht zuverlässig, wenn man eine Kleinigkeit beachtet: Spricht man das Gerät nicht explizit per TWAIN-Schnittstelle an, werden Scans viel zu dunkel. Ein weißes Stück Papier erscheint dann in einem schmutzigen Grau auf dem Bildschirm. Zwar empfiehlt der Hersteller, den DS-620 vorher mit einer beigelegten Schwarz-Weiß-Karte zu kalibrieren, das brachte im Test aber keine Besserung. Beim Textscan tritt das Problem dagegen nicht auf.

Allerdings fällt in der Praxis negativ auf, dass der Scanner die Vorlage nur einzieht, wenn man sie ganz links anlegt. Beim Fujitsu ScanSnap iX100 etwa funktioniert der Einzug auch dann, wenn das Dokument irgendwo in der Mitte in den Schlitz geschoben wird. Außerdem – und das ist unverständlich – hat Brother den USB-Anschluss unter dem Auswurfschlitz angebracht. Jedes Blatt landet also auf dem USB-Kabel und liegt damit nachfolgenden Vorlagen im Weg. Besser wäre es gewesen, den Anschluss an der Seite anbringen, so wie es Fujitsu macht.

Avision MetaMobile 20

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Der kompakte, stabförmige Duplex-Scanner Avision MetaMobile 20 für zum Testzeitpunkt gut 200 Euro wird als Profi-Tool beworben, und das ist er auch, denn an Vielseitigkeit und universeller Verwendbarkeit auch mit Drittanbieter-Scan-Software gibt es dank TWAIN/WIA-Unterstützung nichts auszusetzen. Teilweise etwas spartanisch und nicht unbedingt Einsteiger freundlich fallen hingegen die Software-Beigaben aus.

Das Avision Capture Tool bietet rudimentäre Scan-Funktionen und diverse Einstellungsmöglichkeiten, deren Sinn und Bedeutung sich Laien zunächst kaum erschließen dürfte. PaperAir ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten und dient ebenfalls zum einfachen Scannen, bringt aber eine einfache Dokumentenverwaltung und vor allem die Möglichkeit mit, gescannte Dokumente automatisch in verschiedenen Clouds ablegen oder direkt zur Weiterverarbeitung an Software wie Microsoft Word senden zu können. Wer sich ein wenig mit PaperAir beschäftigt, wird feststellen, das eigentlich alles Erforderliche an Bord ist.

Mobil bleibt der Scanner durch einen wechselbaren Akku und die praktische Möglichkeit, unterwegs gescannte Dokumente auf einer SD-Karte ablegen zu können. Will man den Avision-Mobil-Scanner vom Computer aus ansteuern, geht das nur über USB 2.0. WLAN ist zwar vorhanden, dient aber nur dazu, Scans drahtlos auf mobile Gadgets wie Smartphones oder auch einen stationären PC oder Mac zu übertragen. Zu diesem Zweck wird ein eigenes, ungeschütztes WLAN ohne Internetzugang aufgespannt, in das man sich einloggen kann.

An der Scan-Qualität und der softwareseitigen Texterkennung gibt es absolut nichts auszusetzen. Auch feinste Schrift bleibt bei entsprechenden Einstellungen lesbar. Überrascht waren wir von der Qualität des Foto-Scans, die sich durchaus mit der günstigerer, spezialisierter Flachbettscanner messen kann. So werden die Farben weitgehend korrekt wiedergegeben, und auch in dunklen Bildbereichen bleibt die Durchzeichnung erhalten. Leider zeigt sie Ausgabe teilweise Artefakte wie willkürliche gelbe Balken, die das Ergebnis unbrauchbar machen. Das kennen wir schon vom Avision AD370.

Die Papierführung erfolgt sicher. Auch dickere Medien wie Visiten- und Kreditkarten werden problemlos durchgezogen, auf Wunsch in einem Durchgang beidseitig gescannt, automatisch freigestellt und begradigt. Ebenfalls zu gefallen weiß die Bedienung am Gerät selbst, denn mit deutlich beschrifteten Tasten hat Avision nicht gespart und dem Scanner zudem ein kleines etwas schwer ablesbares LCD-Display spendiert. So lassen sich die wichtigsten Scan-Einstellungen auch unterwegs ergonomisch vornehmen. Umgeschaltet werden kann zwischen Farbe und Schwarzweiß, ein- und zweiseitige Scan sowie zwischen PDF und JPEG als Ausgabeformaten. Weiterhin gibt es eine Menü-Taste sowie die übliche Taste zum Starten eines Scans sowie einen On/Off-Button. Nicht an Bord ist ein Ultraschallsensor, der Doppeleinzüge erkennt.

Für Nutzer, die zu einer gewissen Einarbeitung in die Software und das Konzept des Scanners bereit sind, ist der MetaMobile 20 eine gute Alternative zu unserem in etwa gleich teuren Mobil-Scanner-Testsieger Fujitsu ScanSnap IX100.

Epson DS-C490

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Im Juli 2023 hat Epson eine neue Generation von kompakten Schreibtisch-Scannern eingeführt, die nicht mehr die Zusatzbezeichnung »WorkForce«tragen. Ein Spross dieser Generation ist der Epson DS-C490.

Durch die U-fömige Papierführung, bei der die Dokumente nach oben ausgegeben werden, belegen sie auf dem Schreibtisch oder im Regal nur sehr wenig Stellfläche bei einer Tiefe von ca. 10 Zentimetern. Kommen jedoch dickere Medien wie etwa schweres Fotopapier oder Postkarten zum Einsatz, muss der Scanner mithilfe eines mechanischen Hebels auf die Dokumentenausgabe nach vorne umgestellt werden, wo dann wieder Platz für die Ablage benötigt wird. Damit sitzen diese Modelle etwas zwischen den Stühlen: Sie sind nicht wirklich mobil, auf eine Steckdose angewiesen, bringen aber gegenüber ausgewachsenen Dokumentenscannern eine Reihe von Nachteilen mit sich.

Einer davon ist der nur 20 Blatt Normalpapier fassende ADF, während das Scan-Tempo, das der Hersteller nachvollziehbar mit 80 Bildern pro Minute im Duplexmodus angibt, für diese Bauart sehr hoch ausfällt. Text und Grafiken werden in einwandfreier Bildqualität gescannt, Fotos fallen in den Werkseinstellungen dokumentenscanner-typisch viel zu dunkel aus.

Die Anbindung erfolgt ausschließlich über USB 2.0, WLAN ist Fehlanzeige. An der Vorderseite des Scanners prangen vier Tasten mit den üblichen Funktionen so wie einige Status-Anzeigen,, an denen man unter anderem erkennen kann, wo gerade die Papierausgabe erfolgt. Als Scan-Software kommt das übersichtliche, aber trotzdem funktionsreiche Epson Scan 2 zum Einsatz, das unter anderem eine Beschaffungsmöglichkeit, Entrasterung, Kantenkorrektur und die Entfernung von Lochungen anbietet. Die Qualität der Texterkennung bleibt im Vergleich etwas hinter anderen Scannen zurück, dürfte aber im Alltag kaum Probleme bereiten, da nur sehr kleine Schriften betroffen sind. Zusatzlich kann man sich Document Capture Pro herunterladen, das einen nochmals erweiterten Funktionsumfang und eine ansprechendere Benutzeroberfläche bietet.

Medien können bis zu einer ungewöhnlich hohen Dicke von bis zu 5 Millimetern verarbeitet werden. Der Einzug hat nur eine Kapazität von 20 Blatt, verrichtet seinen Job aber recht zuverlässig.

Und war der DS-C490 zum Testzeitpunkt mit über 500 Euro für das Gebotene zu teuer.

Canon imageFORMULA R40

Test: Die besten Scanner (172)

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Mit dem TWAIN-kompatiblen imageFormula R40 liefert Canon einen echten, für den stationären Betrieb gedachten Dokumentenscanner der gehobenen Einsteigerklasse zum günstigen Preis ab, der sich in kleineren Büros mit wenigen Nutzern zu Hause fühlt. Netzwerkfähig ist er nicht, stattdessen ist man auf auf USB angewiesen, was etwa die Zusammenarbeit mit mobilen Gadgets ausschließt.

Der ADF fasst 60 Blatt und arbeitet schnell, wenn auch nicht sehr schnell, leise und zuverlässig. Sehr überzeugend kommt das Software-Bundle daher, das aus Canon CaptureOnTouch, Readiris und Cardiris besteht. Näher angeschaut haben wir uns CaptureOnTouch, das es versteht, einen großen Funktionsreichtum, der auch viele Business-Anwendungsfälle und Scannen in verschiedene Anwendungen und Clouds umfasst, mit Übersichtlichkeit und intuitiver Bedienung zu verbinden.

Sowohl Scan-Qualität (Text und-Grafiken) als auch die Texterkennung geben keinen Anlass zur Klage, während dunkle Bereiche von Foto-Scan in auch in der bestmöglichen Einstellung dazu neigen, in Schwarz zu ertrinken – da schlägt sich der kleine Canon R10 deutlich besser.

Canon imageFORMULA R10

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Ist der Canon imageFormula R10 nun ein Kompakt-Scanner oder nicht? Sein Volumen liegt etwa 40 Prozent über dem des stabförmigen Avision MetaMobile 20 und vielleicht 50 Prozent über dem der Mobil-Empfehlung Fujitsu ScanSnap iX100, das Gewicht bei 976 Gramm vs. 606 Gramm beim Avision und rund 400 Gramm beim Fujitsu. Also: Rucksack Ja, Laptop-Tasche eindeutig Nein.

Es handelt sich um einen einfachen, langsamen Scanner, der immerhin duplexfähig ist und ausschließlich über USB Anschluss findet, dafür aber keine externe Stromversorgung nebst Netzteil benötigt, was wiederum die Mobilität begünstigt. Das Gerät ist konsequent auf eine möglichst einfache Bedienung ausgelegt. Schließt man es an einen Computer an, öffnet sich ein Laufwerk auf dem Scanner, das die Scan-Software enthält. Auf dem Computer selbst müssen keinerlei Softwareinstallationen vorgenommen werden. Auch das ist natürlich sehr praktisch, wenn der Scanner an verschiedenen Orten und Geräten eingesetzt werden soll.

Bei der Scan-Software handelt es sich um eine abgespeckte Version des beim Abschnitt zum Canon R40 erwähnten Canon CaptureOnTouch mit reduziertem, für den Privatanwender aber ausreichendem Funktionsumfang und ebenso intuitiver Bedienung.

Der ADF des R10 kann bis zu 20 Blatt Normalpapier aufnehmen, benötigte aber immer mal wieder etwas Nachhilfe beim Einziehen der Vorlagen, die auch nicht immer gerade transportiert wurden. Mangels Papierablage landen die Scan-Vorlagen immer auf dem Tisch.

Abgesehen von teilweise geometrische verzogenen Foto-Scans, die ansonsten in der mit der Einstellung »verbessertes Bild« sehr gut aussehen, haben wir es mit einer soliden Scan-Qualität mit zuverlässiger Texterkennung zu tun, die erst bei allerkleinsten Schriften ins Straucheln gerät.

So haben wir getestet

Wir haben ausführlich recherchiert und aus dem großen Angebot die interessantesten Dokumenten-, Flachbett- und mobilen Scanner ausgewählt und in die Redaktion geordert.

Im Test mussten alle Scanner eine Reihe von Aufgaben absolvieren. Zunächst mussten alle Modelle ein Testbild scannen. Anschließend prüften wir, wie originalgetreu die Scanner die Vorlage mit 300 dpi und 24 Bit Farbtiefe auf den Bildschirm brachten. Dazu haben wir den Monitor des Test-PCs natürlich kalibriert und profiliert.

Die JPG-Komprimierung stellten wir jeweils auf niedrig. Das erzeugt zwar große Dateien, aber eine bessere Bildqualität. Alle anderen Einstellungsmöglichkeiten, die die meisten Scan-Tools bieten – etwa zu Helligkeit, Kontrast, Tonwert und dergleichen –, haben wir auf den Werkseinstellungen belassen, um die Ergebnisse miteinander vergleichen zu können (Klick auf das Bild öffnet eine Slideshow; per Rechtsklick können Sie die Bilder dann in voller Auflösung herunterladen).

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Als nächstes musste jeder Scanner beweisen, wie gut es um die Texterkennung (OCR) steht. Dafür mussten die Scanner Scans von Texten mit den beiden Schriftarten Arial (keine Serifen) und Times New Roman (Serifen) und unterschiedlichen Schriftgrößen von 8-12 Punkten ebenso umwandeln wie weißen Text auf schwarzem Grund. Das Ergebnis ist nicht nur von den Fähigkeiten der OCR-Software, sondern auch von der Qualität der Vorlage abhängig.

Unsere Text-Vorlagen haben wir mit einem älteren Laserdrucker auf Normalpapier gedruckt, das Foto-Testbild des Updates vom Juli 2020 (rotes Logo in der Mitte) wurde mit dem professionellen Fotodrucker Canon Pixma Pro 10S (Test) auf Hochglanz-Fotopapier verewigt.

Einige Hersteller haben nicht allzu viel Vertrauen in die Qualität der eigenen Texterkennung und legen dem Scanner entsprechende Programme von Drittanbietern bei. So spendiert Fujitsu etwa Lizenzen für Abbyy FineReader, von Brother und Avision gibt es Nuance PaperPort SE, und HP legt Readiris dazu. Wir haben uns beim Test auf die OCR der herstellereigenen Software konzentriert, haben die Zugaben aber wohlwollend zur Kenntnis genommen und auch einen Blick darauf geworfen.

Teilweise wird die Zusatzsoftware gar benötigt, um bestimmte Funktionen des Scanners überhaupt zur Verfügung stellen zu können. So ist bei unserem Testsieger das Plug-in von Abbyy FineReader erforderlich, um direkt in Office-Programme wie Word scannen zu können.

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Bei den Scannern mit automatischem Papiereinzug (ADF = Automatic Document Feeder) war uns auch die Scangeschwindigkeit wichtig. Hierfür haben wir bei den Einzugsscannern ein fünfseitiges Dokument (einseitig bedruckt) im Graustufenmodus und mit 300 dpi gescannt und dabei die Zeit gestoppt, bis der Scanner die letzte Seite wieder ausgeworfen hatte. Alle ADF-Scanner mussten zudem einen Stapel von 50 doppelseitig bedruckten Blättern (also 100 Seiten) im Duplexverfahren bei 200 dpi in Schwarz-Weiß-Scans verwandeln, auch dabei haben wir auf die Stoppuhr geguckt.

Zudem mussten die Scanner eine ganze Reihe von kleineren Aufgaben erledigen: Schief eingezogene oder aufgelegte Dokumente begradigen, falsch herum gescannte Vorlagen automatisch um 180 Grad drehen, leere Seiten überspringen. Dabei haben wir natürlich auch immer die Benutzerfreundlichkeit der Software begutachtet, denn wer täglich viel scannt, möchte sich nicht mit unverständlichen und störrischen Programmoberflächen herumschlagen.

Die Modelle, die gleich einen ganzen Stapel an Dokumenten einziehen und scannen können, mussten zudem noch einen Stapel aus gemischten Vorlagen verarbeiten. Neben gewöhnlichen DIN-A4-Blättern waren das auf Karten geklebte DHL-Einlieferungsbelege, Taxiquittungen, Visitenkarten, teils sehr stark zerknitterte Kassenzettel, Vorlagen auf dickerem Papier, teils zuvor gefaltete Blätter sowie Blätter mit Post-Its darauf. Damit haben wir das Verhalten des Scanners für den Fall getestet, dass versehentlich zwei Blätter auf einmal eingezogen werden. Die meisten Dokumentenscanner bringen dafür eine abschaltbare Ultraschall-Erkennung mit, die den Scanvorgang unterbricht und den Nutzer mit einem entsprechenden Hinweis und weiteren Handlungsmöglichkeiten konfrontiert.

Die wichtigsten Fragen

Welcher ist der beste Scanner?

Wer regelmäßig Belege, Akten und mehrseitige Dokumente digitalisieren will, greift am besten zum Dokumentenscanner Fujitsu ScanSnap iX1600. Fotos lassen sich deutlich günstiger und in höherer Qualität mit dem Flachbettscanner Canon Lide 400 scannen. Braucht man auch unterwegs einen Scanner, ist das mobile Modell Fujitsu ScanSnap iX100 die beste Wahl.

Was ist TWAIN, ISIS und WIA?

Bei TWAIN, ISIS und WIA handelt es sich um verbreitete Schnittstellen bzw. Standards, über die Drittanbieterprogramme mit Scannern, Digitalkameras etc. kommunizieren können. Die meisten Scanner beherrschen mindestens einen dieser Standards und können so z. B. auch mit Photoshop, dem Bildbetrachter IrfanView oder der Dokumentenverwaltungs- und Scansoftware Paperport zusammenarbeiten. Werden diese Standards nicht unterstützt, funktioniert der Scanner nur mit der Software des Herstellers.

Warum haben Dokumentenscanner nur 600 dpi?

Weil das für den Einsatzzweck mehr als ausreicht und höhere Auflösungen nur größere Datenmengen erzeugen, die gar nicht mehr Informationen enthalten, aber die Verarbeitung verlangsamen. Besonders hohe Auflösungen benötigt man nur, wenn man sehr kleine Vorlagen wie z. B. Dias scannen und stark vergrößern will.

Sind Scanner mit zwei Scanzeilen besser?

Ja, denn sie sind schneller und weniger fehleranfällig. Wenn ein beidseitig bedrucktes Dokument in einem Rutsch gescannt werden soll, müssen Scanner mit nur einer Scanzeile über eine Duplex-Einheit verfügen und die Vorlage mechanisch wenden. Das kostet nicht nur sehr viel Zeit, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit für einen Papierstau deutlich.

Wann ist eine hohe Farbtiefe wichtig?

Wenn die Scans in mehreren Schritten weiter bearbeitet werden sollen. Je genauer die Farben beim Scan erfasst werden, desto mehr Informationen bleiben nach den Umrechnungsvorgängen beim Bearbeiten übrig. So können z. B. die bekannten Farbabrisse in hom*ogenen Flächen vermieden werden.

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Author: Barbera Armstrong

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Author information

Name: Barbera Armstrong

Birthday: 1992-09-12

Address: Suite 993 99852 Daugherty Causeway, Ritchiehaven, VT 49630

Phone: +5026838435397

Job: National Engineer

Hobby: Listening to music, Board games, Photography, Ice skating, LARPing, Kite flying, Rugby

Introduction: My name is Barbera Armstrong, I am a lovely, delightful, cooperative, funny, enchanting, vivacious, tender person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.